Posts mit dem Label Lesestoff werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Lesestoff werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, Juli 24, 2007

Ausgepottert

Tja, irgendwie bin ich mal wieder Lichtjahre hinterher, da der neue Potter ja schon längst wieder old news ist und eh keinen Hund mehr hinter dem Ofen vorlockt, aber nachdem ich hier ganz furchtbar viel Text dazu habe, sollte ich den mal posten.
Ich hatte zwar schon am Potterwochenende, genauer gesagt am Sonntag, Zeit mal in Ruhe ein paar Stunden rumzupottern, nur zum bloggen blieb dann keine Zeit mehr. Und eigentlich gibts ja schon genügend Reviews online ... Aber egal.


Zum Glück muss ich hier nicht den üblen Verriss schreiben, der mir bei der Hälfte des Romans schon ziemlich sicher schien - so minimiert sich die Gefahr doch gewaltig, dass ich von Potterfanatikern mit ihren Plastikzauberstäben aus dem Spielzeugladen erschlagen werde. Trotzdem eine Warnung: ein bisschen Rowlingbashing kann ich mir leider nicht verkneifen. Und Spoiler regnets vermutlich natürlich auch, ich versuch mich zwar zurückzuhalten, aber ganz ohne wirds nicht gehen.

Also hier gleich mal die obligatorische SPOILERWARNUNG!!!!!

SPOILER!!!!!!!!!! FIESE, GEMEINE, MISTIGE, PÖSE SPOILER!!!!!



Eines vorweg: Ha! Ich hatte sowas von Recht! Meine Snape-Theorie findet sich fast eins zu eins im Buch. Gut, so abwegig war die jetzt nicht, man musste ja fast mit so etwas rechnen, aber nachdem mir relativ viele Leute gesagt hatten, dass meine Theorie doof ist, darf ich den Triumph ein bisschen auskosten. Muahahahahaha! Auch die meisten anderen Handlungsstränge, die sich im Lauf der Zeit entwickelt haben, finden ein befriedigendes Ende, auch wenn das in der ersten Hälfte des Buches eher unwahrscheinlich scheint. Die hat mich nämlich teilweise recht genervt.

Die zweite Hälfte ist mitreißender, spannender und macht mehr Spaß. Vor allem natürlich, weil Rowling die Leser ein paar Mal geschickt in die Irre führt und weil es ziemlich befriedigend ist, wenn nach so langer Zeit alles zu einem schlüssigen Ende geführt wird. Den ein oder anderen Hänger gibt es aber trotzdem: Während zum Beispiel die Snape-Rückblende ziemlich geschickt gemacht ist, weil man als Leser diese Szenen gezeigt bekommt, ist die Erzählung von Dumbledore eher schlapp, weil man alles eben nur aus zweiter Hand mitbekommt. Zum Glück ist die Szene relativ kompakt und danach wirds wieder spannend.

Schaffen wir aber erstmal das Gemecker aus der Welt:

J.K. Rowling hat sich eine ziemlich schicke Geschichte ausgedacht, nur leider haperts, wie auch in den vorherigen Bänden, stellenweise an der Ausführung. Mein Hauptnörgelpunkt: Das Vergehen von Zeit wird meist relativ plump abgehandelt, so dass ich zumindest kein Gefühl dafür bekommen konnte. Zwischen einzelnen Ereignissen vergeht relativ viel Zeit, die ich oft nicht nachvollziehen konnte. Vielleicht lasse ich mich aber auch nur zu leicht verwirren ...

Rein gefühlsmäßig geht in der ersten Hälfte irgendwie kaum etwas voran, vom recht actionreichen Anfang und ein paar (wirklich spannenden) Exkursionen mal abgesehen, passiert nämlich die meiste Zeit so gut wie nix. Harry und Konsorten verstecken sich wochen- und monatelang an allen möglichen Orten und wagen sich da nur zwei- oder dreimal raus. Das Auskundschaften des Ministry of Magic ging total an mir vorbei. Abwarten, Tee trinken und darauf hoffen, dass der Zufall ihnen weiterhilft scheint die Devise zu lauten. Total heldenhaft. Es ist ja nicht so, als gehörten sie zu einer gut ausgebildeten Widerstandsgruppe ... (Klar, zum Schluß wird dann erklärt, dass das alles so sein musste - aber wirklich überzeugt hat mich das ganz ehrlich gesagt nicht.)

Außerdem habe ich ganz grundsätzlich eine Abneigung gegen plumpe Gadgets, die den Helden (und dem Autor) das Leben viel zu einfach machen und damit das ganze Geschehen viel undramatischer wirken lassen. Hermiones Mary-Poppins-Tasche ruft bei mir deshalb wirkliche Aggressionen hervor.


Harry hat sich irgendwann in den letzten Bänden (wenn ich mich recht erinnere vor allem im fünften Band) in einen schlecht gelaunten, motzenden, pubertierenden Teenager verwandelt. Das fand ich zunächst ziemlich schick - immerhin ist er zu der Zeit ja ein pubertierender Teenager und die haben eben relativ oft ziemlich miese Laune. Nur irgendwann sollte unser Held halt mal erwachsen werden oder zumindest eine Entwicklung durchmachen. Leider kriegt man davon nicht wirklich etwas mit - Harry verbringt unzählige Seiten des Buches damit, rumzubocken, weil Dumbledore ihm nicht seine gesamte Familiengeschichte von A bis Z erzählt hat. (Ich hab kein Problem damit, dass er das doof findet - ich hab ein Problem damit, dass er deswegen rumschmollt.) Zwischendurch hätte ich ihm wirklich gerne den ein oder anderen Tritt in den Hintern verpassen wollen. Erst gegen Ende reißt er sich dann mal zusammen - aber mir fehlt einfach eine vernünftige Darstellung seiner Entwicklung. Harry entwickelt sich nicht im Verlauf des gesamten Romans weiter, sondern nur innerhalb weniger Seiten gegen Ende. So erscheint Harrys Opfer gegen Ende eher als Trotzreaktion und nicht als die große Heldentat, als die es dann dargestellt wird. Aber natürlich war ich zu dem Zeitpunkt dann doch bereit einfach alles zu akzeptieren, was da noch kam - weils halt Harry Potter ist ... und dem verzeiht man halt so einiges.
Auch Voldemort ist vor allem anfangs eine ziemliche Lusche - und wirkt fast so pubertär wie Harry, wenn er seinen Willen nicht durchsetzen kann. Das hat er zwar mit so ziemlich den meisten anderen Evil Overlords gemeinsam, aber so richtig ernst nehmen kann man ihn nicht wirklich. (Obwohl die Schlange im Kopf schon sehr widerlich und gruselig ist). Auch gegen Ende schüttelt man manchmal den Kopf über die manchmal recht unstrategische Vorgehensweise der Bösen und Voldemort schafft es nicht mehr, wieder so unheimlich und furchterregend zu wirken wie in früheren Bänden. Was auch daran liegen könnte, dass man meistens schon vorher weiß, was er vorhat - Harrys Visionen sind da ja relativ praktisch. Allerdings funktioniert der Showdown dann wieder richtig gut.

Das Luschentum ist unter den Bösewichtern übrigens massiv verbreitet - Lucius Malfoy, früher mein Lieblingsfieso, sitzt die meiste Zeit wimmernd in irgendwelchen Ecken und Snape, mein Lieblingszwielichto und überhaupt meine Lieblingsfigur (und nein, das liegt nicht nur an *sabber* Alan Rickman *sabber* ), kommt in der Rückblende auch kurz mal als ziemlicher Jammerlappen rüber. Aber auch das ist dann später nicht mehr wirklich störend, weil es irgendwie ja doch aufgeht und funktioniert.

Kritisiert wird ja ständig auch der doch recht hohe Kitschfaktor und ich muss zugeben, dass ich zwischendurch ein paar mal ziemlich aufstöhnen musste - angefangen dabei, dass Dudley gleich zu Anfang auch eine Spontanverwandlung zum Obersoftie durchmacht. Ganz schlimm verzuckert. Genauso schlimm wie Percys 180 Grad-Wende ohne jegliche nachvollziehbare Erklärung, einfach nur, weils richtig ist ...

Der Epilog ... der Epilog ist zwar genau die Art von Epilog, den ich hasse wie die Pest, und ist ungefähr so übel wie diese letzte Szene nach dem Abspann des letzten PotC-Teils, aber mit einer Kitschorgie am Schluss musste man ja eigentlich rechnen. Immerhin kann mir keiner erzählen, dass die Potterbücher auch nur ansatzweise kitschfrei seien. Ich werde trotzdem in Zukunft einfach leugnen, dass es diese letzten Seiten gibt und mir meinen Teil denken. (Und ich gebe auf gar keinen Fall, nie im Leben, gar nie nicht zu, dass ich mir ein, zwei Tränchen verkneifen musste ...)

Verdammt, das liest sich mittlerweile fast schon wie ein Verriss. Dabei finde ich das Buch ja eigentlich nicht schlecht und bin der Meinung, dass es einen ziemlich schicken Abschluss für die Reihe darstellt.

Deshalb noch (kurz, weil keine Zeit) ein paar Punkte, die mir sonst noch ganz besonders positiv im Gedächtnis bleiben:

Wie bereits gesagt, fand ich, dass die verschiedenen Handlungsstränge ziemlich geschickt beendet wurden. Nach ein paar hundert Seiten konnte ich das Buch kaum noch aus den Händen legen, weil ich wissen musste, wie es weitergeht. Aber auch schon der Anfang war wirklich mitreißend - und auch die etwas laschen Kapitel im Anschluss wurden ja zum Glück immer wieder durch richtig schicke und spannende Szenen unterbrochen, die das wieder wett machten.
Ich habe oben zwar gemeckert, dass einige Nebenfiguren ein bisserl luschig wegkamen, aber trotzdem bin ich mehr als zufrieden damit, wie die meisten Figuren sich entwickelt haben, auch wenn sie manchmal leider nur ein bisserl sehr kurz vorkamen. Aber besser wenig als gar nicht und ich fand es wirklich spaßig, wie Rowling es geschafft hat, wirklich jeden in irgendeiner Weise nochmal auftreten zu lassen.
So und jetzt geht mir wieder die Zeit aus - deshalb ein kurzes Schlussfazit: Der siebte Band ist trotz (und vielleicht auch gerade wegen) seiner Schwächen ein würdiger Abschluss der Reihe und war das Wochenende wirklich wert.

Technorati

Mehr Text!

Mittwoch, Februar 14, 2007

Sleepless in the Pampa

Erkenntnis des Tages: Akute Schlaflosigkeit lässt sich zwar nicht durch betrunkene schottische Polizisten und betrunkene indische Mädels bekämpfen, wird dadurch aber um einiges leichter erträglich.

Immerhin hatte ich gestern nacht Muse zwei Dinge zu tun, die ich schon lange wollte: Zwei Clips aus Kismat hochladen und endlich mal wieder John Hannah ansabbern.

Die Clips:





Der Sabber:



Ich hatte es ja schonmal erwähnt: Ich finde die Rebus-Krimis von Ian Rankin richtig schick. Nicht nur, weil sie tatsächlich echt schick sind, sondern auch, weil der gute Inspektor schräg gegenüber meiner ehemaligen Wohnung in Edinburgh wohnt. Ein paar der Krimis wurden vor ein paar Jahren auch verfilmt - die erste dieser Verfilmungen, Black and Blue war auch der Grund, warum ich angefangen habe, die Romane zu lesen. Dabei hatte ich sie bis gestern noch nie angeschaut, sondern nur die Trailer gesehen. Die Ausstrahlung hab ich dann buchstäblich verpennt. Ist ja kein Problem - immerhin gibt es neuerdings die drei Filme auf DVD und sie liegen auch schon seit einer ganzen Weile bei mir im Regal.
Gestern hatte ich dann mal richtig Lust darauf - und wurde nicht enttäuscht. Zwar hat der Vorspann einen ganz akuten Heimwehanfall ausgelöst, aber zum Glück spielt Black and Blue großteils in Aberdeen, also wars nicht ganz so schlimm. Auch wenn der Blick aus Rebus' Wohnung den ein oder anderen wehmütigen Seufzer zur Folge hatte. Und der Blick auf John Hannah war auch nicht ganz seufzerfrei - nur aus einem ganz anderen Grund. Der Mann ist nämlich yummy. Auch wenn er nicht so ganz dem Bild entspricht, das ich mir von Rebus gemacht habe. Er sieht nämlich eigentlich zu gut aus und ist definitiv zu jung. Aber er macht seine Sache ziemlich grandios. Definitv also eine wirklich sehenswerte Verfilmung.

Und darum gehts: 15 Jahre nachdem ein Frauenmörder sein Unwesen in Schottland getrieben hat, wird wieder eine Frau nach dem gleichen Muster ermordet. Die Polizei vermutet, dass es sich um einen Nachahmer handelt. John Rebus wird aber ziemlich bald vom Fall abgezogen - er steht unter Verdacht vor 15 Jahren Beweise gegen einen Mordverdächtigen gefälscht zu haben, der jetzt Selbstmord begangen hat. Als Strafe muss er sich um einen seltsamen Todesfall kümmern: Ein junger Mann ist an einen Stuhl gefesselt aus dem Fenster auf einen Zaun gestürzt. Die Spur führt nach Aberdeen, wo zufälligerweise auch das zweite Opfer des Killers ermordet wurde ...
Die DVD mit allen drei Verfilmungen gibts zwar bei Amazon, aber für einen lächerlich hohen Preis, deshalb hier der Link zu play.com, wo sie etwas bezahlbarer ist.
Technorati,

Mehr Text!

Samstag, Februar 10, 2007

One Track Mind

Okay, ich weiß, ich bin leicht besessen. Aber dieses Video ist einfach zu toll - also nehmt euch ein bisschen Zeit, klickt auf den Link und lasst euch was vorlesen. (Direkter Link zu fora.tv)
View Neil Gaiman on FORA.tv
View Neil Gaiman on FORA.tv


Mehr Text!

Donnerstag, Dezember 21, 2006

666

Diese Schnapszahl ist doch mal einen Blogeintrag wert:
Ich habe gerade etwas mehr als die Hälfte der Bücher, die im Moment in meinen Regalen stehen, bei Librarything katalogisiert. An die Kisten im Dachboden will ich gar nicht denken ... Jedenfalls bin ich von der Seite immer noch unglaublich begeistert - und wenns auch nur ist, weil man sich damit verdammt gut von ziemlich unguten Dingen ablenken kann. Jedenfalls: Ich brauch eine eigene Bibliothek. Dann muss ich auch nicht mehr so viele Bücher verscherbeln um Platz zu machen ...

Technorati

Mehr Text!

Sonntag, Dezember 17, 2006

Antiempfehlungen

Ich bin gerade über eine Seite gestolpert, die erstens verdammt praktisch aussieht und zweitens ein ganz fantastisches Feature hat, das interessante Ergebnisse zu Tage bringt:
Den Unsuggester. Also die Antwort auf Amazons Empfehlungen, die bei mir eh nur Seltsames enthalten. Und Pornos. Und seltsame Pornos. Und Bücher über Lymphdrainage. Fragt mich nicht warum. Lange Geschichte.

Jedenfalls erzählt einem das Teil nach Eingabe eines Buchtitels, was für Bücher gar nicht dazu passen - sprich: Wer die Beowulf-Übersetzung von Seamus Heaney im Regal stehen hat, liest zum Beispiel auf gar keinen Fall Sophie Kinsellas "Can you keep a secret". *räusper*. Rein theoretisch jedenfalls. *räusper* Außer man ist seltsam. Aber dann finden sich auf der Liste auch noch ein paar mehr Titel, die ich eigentlich nicht haben sollte. Verdammt.

Naja, wenigstens ist "H" in einem anderen Regalbrett als "K" ...


Technorati

Mehr Text!

Montag, Dezember 11, 2006

Where there's a monster there's a miracle

Weil mir gerade so danach ist und weil ich heute wieder mal über dieses Zitat gestolpert bin:

DRAGONS ARE TOO SELDOM

To actually seen an actual marine monster
Is one of the things that do before I die I wonster.
Should you ask me if I desire to meet the bashful inhabitant of Loch Ness.
I could only say yes.
Often my eye with moisture dims
When I think that it has never been my good fortune to gaze on one of Nature's whims.
Far from ever having seen a Gorgon
I haven't even seen the midget that sat in it I have never even seen Mr. Morgan's lap.
Indeed I never much thought about Mr. Morgan's having a lap because just the way you go into churches and notice the stained glass more than the apses
When you think about multi-millionaires you don't think about their laps as much as their lapses;
But it seems that they do have laps which is one human touch that brings them a little closer to me and you,
And maybe they even go so far as to sometimes have hiccups too.
But regular monsters like sea serpents don't have laps or hiccups or any other characteristic that is human
And I would rather see a second-rate monster such as a mermaid than a first-rate genius such as John Bunyan or Schiaparelli or Schubert or Schumann;
Yes, I would rather see one of the sirens
Than two Lord Byrons,
And if I knew that when I got there I could see Cyclops or Scylla and Charybdis or Pegasus
I would willingly walk on my hands from here to Dallas, Tegasus,
Because I don't mean to be satirical,
But where there's a monster there's a miracle,
And after a thorough study of current affairs, I have concluded with regret
That the world can profitably use all the miracles it can get,
And I think life would be a lot less demoralizing
If instead of sitting around in front of the radio listening to torture singers sing torture songs we sat around listening to the Lorelei loreleising.


THE TALE OF CUSTARD THE DRAGON

Belinda lived in a little white house,
With a little black kitten and a little gray mouse,
And a little yellow dog and a little red wagon,
And a realio, trulio, little pet dragon.

Now the name of the little black kitten was Ink,
And the little gray mouse, she called her Blink,
And the little yellow dog was sharp as Mustard,
But the dragon was a coward, and she called him Custard.

Custard the dragon had big sharp teeth,
And spikes on top of him and scales underneath,
Mouth like a fireplace, chimney for a nose,
And realio, trulio, daggers on his toes.

Belinda was as brave as a barrel full of bears,
And Ink and Blink chased lions down the stairs,
Mustard was as brave as a tiger in a rage,
But Custard cried for a nice safe cage.

Belinda tickled him, she tickled him unmerciful,
Ink, Blink and Mustard, they rudely called him Percival,
They all sat laughing in the little red wagon
At the realio, trulio, cowardly dragon.

Belinda giggled till she shook the house,
And Blink said Week!, which is giggling for a mouse,
Ink and Mustard rudely asked his age,
When Custard cried for a nice safe cage.

Suddenly, suddenly they heard a nasty sound,
And Mustard growled, and they all looked around.
Meowch! cried Ink, and Ooh! cried Belinda,
For there was a pirate, climbing in the winda.

Pistol in his left hand, pistol in his right,
And he held in his teeth a cutlass bright,
His beard was black, one leg was wood;
It was clear that the pirate meant no good.

Belinda paled, and she cried, Help! Help!
But Mustard fled with a terrified yelp,
Ink trickled down to the bottom of the household,
And little mouse Blink strategically mouseholed.

But up jumped Custard, snorting like an engine,
Clashed his tail like irons in a dungeon,
With a clatter and a clank and a jangling squirm
He went at the pirate like a robin at a worm.

The pirate gaped at Belinda's dragon,
And gulped some grog from his pocket flagon,
He fired two bullets but they didn't hit,
And Custard gobbled him, every bit.

Belinda embraced him, Mustard licked him,
No one mourned for his pirate victim
Ink and Blink in glee did gyrate
Around the dragon that ate the pyrate.

But presently up spoke little dog Mustard,
I'd have been twice as brave if I hadn't been flustered.
And up spoke Ink and up spoke Blink,
We'd have been three times as brave, we think,
And Custard said, I quite agree
That everybody is braver than me.

Belinda still lives in her little white house,
With her little black kitten and her little gray mouse,
And her little yellow dog and her little red wagon,
And her realio, trulio, little pet dragon.

Belinda is as brave as a barrel full of bears,
And Ink and Blink chase lions down the stairs,
Mustard is as brave as a tiger in a rage,
But Custard keeps crying for a nice safe cage.


(
Ogden Nash, Candy is Dandy)

Technorati


Mehr Text!

Donnerstag, Dezember 07, 2006

Total fies.

Ich find das böse. Richtig fies. Und gemein. Und UNFAIR! Wieso steht da nicht 07. Dezember 2006???? Ich halt das nicht aus bis dahin!!!! Das ist noch soooooo unendlich lange!

Na gut, muss ich halt das Buch noch 27 Millionen mal lesen oder so ...

Übrigens: Den Anfang kann man sich von Neil Gaiman auch vorlesen lassen - als Hörprobe zum Hörbuch. Nicht entgehen lassen!

Technorati ,

Mehr Text!

Samstag, Dezember 02, 2006

Lesebefehl!

Okay, das muss jetzt kurz sein, obwohl ich wie immer eigentlich was anderes zu tun habe.
Aber jeder, der sich nur ein winziges Fitzelchen für Geschichten, die etwas mit Fantasy zu tun haben, interessiert, Sherlock Holmes toll findet oder einfach mal wieder etwas geniales lesen möchte, kauft sich jetzt sofort Fragile Things: Short Fictions and Wonders von Neil Gaiman. Und mit jetzt meine ich JETZT! Ich bin verliebt ...

Mehr Text!

Mittwoch, November 29, 2006

Kurz und schmerzlos

Eigentlich hatte ich ja in letzter Zeit mehrere längere Posts vor, für die ich aber im Moment so überhaupt gar keine Zeit habe. Deshalb gibts jetzt Minireviews zu Ishq und aktuellem Geklimper, meinen aktuellen Bücherstapel und meine Top 5 Traumwohnungen aus dem Fernsehen. Außerdem hab ich ein paar neue Links in meine Linkliste aufgenommen - also hinklicken und Spaß haben!

Let's go.

1. Die neue Ishq habe ich zwar noch nicht ganz durch, aber sie ist auf jeden Fall besser als die letzte Ausgabe - Applaus! Layout und Design sind zwar immer noch nicht ganz mein Geschmack, vor allem der Titel ist unglaublich überladen, und der Stil ist in vielen Artikeln immer noch nicht wirklich das, was ich in einer solchen Publikation lesen will, aber ich kann mich schon ganz gut damit anfreunden. Übrigens treibe ich mich zu viel in gewissen Blogs rum, wenn ich nach dem ersten Absatz weiß, wer bestimmte Artikel geschrieben hat ...

2. Von den drei aktuellsten Soundtracks, die im Moment laufen, hat mich Baabul ziemlich enttäuscht. Gut, vielleicht muss ich der Musik noch eine Chance geben - nur irgendwie fehlt mir die Lust dazu. Die Songs klingen meist wie schon mal gehört und so richtig im Ohr geblieben ist mir bisher keiner. Schade, denn die Trailer sehen schon recht schick aus und der Film interessiert mich wirklich.
Dafür ist ja allein die Tatsache, dass es für Kabul Express endlich einen Soundtrack gibt, schon Grund zum Feiern - ich will verdammt nochmal diesen Film jetzt endlich sehen. Die Musik ist jedenfalls schon schick - Kabul Fiza hab ich gestern im Auto eine Stunde lang am Stück gehört, die restlichen Songs sind ebenfalls wiederhörwürdig und sogar die Remixe gefallen mir einigermaßen gut. Allerdings ist der Soundtrack schon eher was zum Nebenbeilaufenlassen.
Beim Soundtrack zu Guru ist das schon anders - in den kann man sich auch beim zehnten Mal immer tiefer reinhören - einfach grandios!
Und weils so fantastisch ist, hier der Link zur längeren Vorschau auf Barso Re.

3. Irgendwie bin ich gerade etwas überfordert, was meinen Bücherstapel hier angeht. Der wächst nämlich langsam aber sicher zur Decke. Zum Geburtstag sind bei mir ein paar wirklich schicke Texte gelandet, alle in eigentlich zu edlen Ausgaben, um sie mit mir in meiner Mary-Poppins-artigen Tasche in der Gegend rumzuschleppen. Deshalb lese ich gerade parallel: Im Zug gibts die Taschenbücher und "billigen" broschierten Bücher, also Jeeves-Geschichten von P.G. Wodehouse, John Hodgmans The Areas of my Expertise und ab morgen die Geschichten und Gedichte in Neil Gaimans Fragile Things - alles Texte und Geschichten, die man während einer Zugfahrt einigermaßen am Stück lesen kann. Zu Hause lese ich im Moment Das Delta der Venus von
Anaïs Nin in einer richtig feschen gebundenen Ausgabe, bei der das Lesen doppelt Spaß macht.

4. Okay, das ist jetzt irgendwie doof, aber es geht euch bestimmt auch so, dass ihr euch in die Wohnungen und anderen Behausungen von Leuten in Filmen oder im Fernsehen total verliebt und sofort da einziehen würdet.
Ich hab da auch so meine mehr oder weniger gut nachvollziehbaren Lieblinge, als da wären:

5. Kaveriammas Haus in Swades. Ich wollte schon immer ein Häuschen mit Innenhof und Shahrukhi haben. Gut, ich als Konsumschlampe würde vermutlich sofort fließend Wasser und einen DSL-Anschluss installieren lassen ...

4. Das geheime Hauptquartier von Shakaal in Shaan. Wenn ich mal wieder meine evil-overlady-Anfälle bekomme, brauche ich schließlich einen stilvollen Ort, an dem ich meine geheimen Pläne schmiede ...


3. So ein Lagerhallenabteil (wie heißen diese Dinger eigentlich????), wie das von Severin in
Shortbus. Vielleicht auf Dauer etwas arg fensterlos und klein, aber für zwischendurch bestimmt ziemlich fantastisch.

2. Die armselige Hütte von Paros Eltern in der Bhansali-Verfilmung von
Devdas. Ich bräuchte dann zwar ne halbe Putzfirma, die mir mein bescheidenes Heim sauber hält, aber das lässt sich bestimmt arrangieren.

1.
Jonathan Creeks Windmühle. Auch wenn ich mich damit als ganz übler Nerd oute. Aber so eine Windmühle mitten in der englischen Pampa würde mir unendlich gut gefallen. Und Platz für meine Bücher gäbs da bestimmt auch. Obwohl ich die ganzen Zauberrequisiten und anderen fantastischen Dinge ja schon gern drinlassen würde. Übrigens müsste Jonathan nicht mal ausziehen ...

Technorati , , , , , , , , , , , ,

Mehr Text!

Freitag, November 03, 2006

I am the cure of all the sorrows of the world

Sie ist da! Die Helen-Biographie von Jerry Pinto ist heute im Briefkasten gelandet und sieht fantastisch aus!



Was ich bisher gelesen habe, ist gut geschrieben und klingt als ob der Autor genauso Helenfanatisch ist wie meine Wenigkeit. Schon mal sehr gute Vorraussetzungen!
Ich schätze mal, dass ich demnächst mal wieder verstärkt Biographien lesen werde - die Pran-Bio liegt auch noch halbgelesen rum, obwohl sie auch ziemlich gut ist.
Ansonsten hab ich mich gerade von Maria und Bastet inspirieren lassen und meine Penguin-Ausgabe der Mahabharata aus dem Regal gekramt. Die ist natürlich richtig stark gekürzt aber ganz ehrlich bin ich auch ein schlechter Mensch und überspringe so Abstammungshintergrundzeugs sowieso immer - also werde ich nicht allzu viel verpassen.

In other news: Es ist vielleicht schon aufgefallen, aber ich hab gestern nacht spontan zu Beta gewechselt - und es sofort bereut, weil ich mein ganzes Layout neu einrichten durfte. Jetzt siehts hier schon fast wieder aus wie immer, aber die Linkliste, die dann eh gleich aktualisiert wird, und ein paar Kleinigkeiten müssen noch ne Weile warten. Dafür haben meine Einträge jetzt Label, die ein bisschen sinnvoller sind als das Monatsarchiv. Hoffe ich jedenfalls.

Mehr Text!

Sonntag, Oktober 15, 2006

Lebenszeichen

Okay, bevor hier die Spinnweben überhand nehmen, ein kleines Lebenszeichen. Im Moment kommt ich nämlich zu nix. Gar nix. Schon gar nicht zu Dingen, die was mit Computern zu tun haben.

Deshalb mal ganz kurz ein paar Anschau- und Durchlesbefehle:

1. Dor: Mit der DVD hab ich mein Kaufverbot gebrochen (das Bestellverbot hat noch ein paar Tage länger gehalten ...) - und es war jeden Cent wert! Dor ist ein wahnsinnig guter Film mit wahnsinnig guten Darstellern (ich hab mich ab sofort in Ayesha Takia verliebt. Und in Gul Panag. Und Shreyas Talpade), brillianter Musik und ganz ganz ganz wunderschönen Aufnahmen. Außerdem ist die Story fantastisch und das Ende ganz besonders schick! Wer auch immer die DVD in die Finger kriegt oder grad ne Bestellung zusammenbastelt - KAUFEN!!!



Marco findet ihn übrigens auch schick. Nur der liebe Herr Taran Ardash beweist mal wieder, dass er von Filmen keine Ahnung hat. Ab in die Ecke und schämen!

2. Umrao Jaan: Der lag seit Monaten hier rum, weil mir irgendwie die Motivation gefehlt hat - dafür stell ich mich jetzt zu Taran dazu und schäm mich mit. Umrao Jaan ist nämlich toll! Sehr fesselnd erzählt, schön gefilmt und Rekha ist natürlich gigantisch toll! Und da das Remake bestimmt bei der Ausstattung um einiges auschweifender sein wird als das Original, lohnt es sich unbedingt, den jetzt schon anzuschauen um in diese ganz besondere Atmosphäre einzutauchen! Und hab ich schon erwähnt wie genial Rekha ist? Nein? Rekha ist ganz besonders supergigantisch toll!

3. Nochmal Umrao Jaan - diesmal das Remake. Dazu ist jetzt der Soundtrack draußen, kann bei itunes für popelige 7.92€ gekauft werden - und gefällt mir richtig gut. Ich versteh ja nix von klassischer indischer Musik und kann deshalb nicht beurteilen, ob der Soundtrack jetzt solche Einflüsse hat und wie stark die sind, wenn es sie gibt - aber es klingt stark danach. Und der Soundtrack ist deshalb schonmal hörenswert. Immerhin klangen dieses Jahr ja viele Soundtracks nach langweiligem Standardhindipopbrei. Mein Liebling im Moment ist ganz unkreativ der Song, der wohl den meisten am besten gefällt: Salaam. Seeeeehr schick!

4. Noch mehr Musik: Ich hab lang gebraucht, bis ich mich reingehört hatte, aber der Umrao Jaan-Soundtrack ist im Moment nur auf Platz zwei. Mein Lieblingssoundtrack ist im Moment der von Lage Raho Munna Bhai (gibts übrigens auch bei itunes) - ich steh auf den Titelsong und auf Pal Pal Har Pal - so süüüüüüß!

5. Viel Zugfahren und kein Laptop bedeutet natürlich vieeeeel Zeit zum Lesen.
Da es bei uns auf dem Kaff nur Buchhandlungen gibt, in denen entweder Bibeln oder Kalender verkauft werden (oder hässliche Da Vinci Code- Klone *würg*), muss Kleinkaddi immer in der großen Stadt auf Vorrat kaufen oder Amazon leerbestellen. Nächste Woche ist ab
er erstmal Ebbe - ich hab mich letzte Woche durch meinen ganzen Stapel gelesen. Deshalb hab ich jetzt ein paar Lesetipps auf Lager:


Julian Barnes: Arthur and George (Amazon): Zwei Jungs, die unterschiedlicher nicht sein könnten, wachsen im späten 19. Jahrhundert in Großbritannien auf. Der eine wird zu einem der berühmtesten Schriftsteller seiner Zeit, der andere Opfer eines der größten Justizirrtümer der britischen Geschichte. Ihre Wege kreuzen sich, als George Arthur um seine Hilfe beim Kampf um Gerechtigkeit bittet - den schließlich hat der den besten Detektiv aller Zeiten erfunden.
Julian Barnes erzählt die Lebensgeschichten der beiden in einem wunderbar nüchternen und doch poetischen Stil, der einen die 500 Seiten vielleicht nicht immer verschlingen lässt, es aber doch schwermacht, das Buch aus der Hand zu legen.

(Apropos berühmte Detektive: Fans von Mr. Holmes und ganz besonders Fans von Mr. Rupert Everett dürfen sich freuen: Rupert=Sherlock und zwar im schicken BBC-Film "Sherlock Holmes and the Case of the Silk Stocking", dens bald auch auf Deutsch bei Amazon gibt.)

Die nächste Empfehlung ist eigentlich eher aus der Jugendbuchecke, aber egal. Ich rede von den Romanen von Catherine Webb, über die ich neulich gestolpert bin und von deren Gesamtwerk ich seither vier Sechstel verschlungen habe. Sie ist nämlich gerade mal 20 und hat ihren ersten Roman mit 14 geschrieben. Der wurde 2002 veröffentlicht und seitdem hat sind 5 weitere Romane erschienen.
Besonders empfehlenswert ist ihre neueste Serie - die Abenteuer von Horatio Lyle.


Die ist nämlich richtig psychedelisch! Im viktorianischen England geschehen nämlich seltsame Dinge - und da braucht es einen ganz besonderen Special Constable, der den Tag rettet! Und so ein Constable ist Horatio Lyle. Eigentlich ist er gar kein Special Constable mehr, denn er widmet sein Leben lieber der Wissenschaft. Deshalb gibts bei ihm zu Hause auch mal die ein oder andere Explosion und seine Anti-Einbruchsanlage ist vom feinsten. Das muss Tess am eigenen Leib erfahren. Die kleine Diebin hat sich nämlich genau den richtigen ausgesucht. Das explosive Trio wird noch vervollständigt von Thomas, der viel lieber eine Flugmaschine erfinden würde, als das zu tun, was sein ziemlich versnobbter adliger Daddy von ihm will ...
Sehr schick! Und man kann seine Chemiekenntnisse auffrischen - vor allem was die Sprengstoffproduktion für den Einsatz gegen die Mächte der Finsternis angeht!

Bisher sind zwei Titel erschienenen:
The Extraordinary and Unusual Adventures of Horatio Lyle (Amazon) und
The Obsidian Dagger: Being the Further Extraordinary Adventures of Horatio Lyle
(Amazon).

Außerdem hab ich mich endlich dazu durchgerungen, etwas von Elizabeth George zu lesen und hab mir die ersten 5 Bände ihrer Serie rund um Inspektor Thomas Linley und seine Assistentin Barbara Havers reingezogen - gefällt mir ganz gut, nur reichts im Moment auch schon wieder für ne Weile. Ein Band liegt noch rum, der wird aber wohl erst im absoluten Nix-mehr-zu-lesen-im-Haus-Notfall rausgezogen ...

6. Ich habs getan. Ich hab mir die Helen-Biographie bestellt. Und zwar hier. Und ab sofort werd ich jeden Tag dem Postboten auflauern .... *muahahahahahahaha*

Und jetzt hau ich mich wieder auf mein Krankenlager und werf ein paar Antikrankpillen ein ... immerhin muss ich zum Postbotenabfangen ja fit sein!


Mehr Text!

Dienstag, September 26, 2006

Pingeliges. Zum letzten Mal. Versprochen ;)

[Insert Standard-Disclaimer here, hab keine Lust zum rüberkopieren ...]

Diesmal hab ich mir das REM-Magazin vorgenommen.

Wie immer erstmal zum Äußeren: Es geht zusammengerollt und ein bisschen gestopft in meine Riesenhandtasche. Immerhin. Ansonsten ist das Format relativ unhandlich und stellt mich vor ziemliche Regalprobleme, da es in keinen Zeitschriftenstehsammler passt. Dafür kann man natürlich einen besonders großen Shahrukhi ansabbern. Hat auch schonmal was.
Die Titelgestaltung gefällt mir ausgesprochen gut, da sie nicht langweilig, aber gleichzeitig schön klar und schlicht ist.

Im Inneren wurde dann ein etwas dünneres Papier genommen als bei den anderen beiden Heften, was mich aber nicht besonders stört, da ich es sehr angenehm beim Lesen und Blättern finde. Auch das Layout ist grundsätzlich wirklich schick. Die Bilder hätten sich zwar auf Hochglanzpapier vielleicht noch ein bisschen schicker gemacht, aber alles in allem sieht das Ganze sehr edel aus.

Inhaltlich gibts aber jetzt ein bissl Gemecker:
Dass sich ein Heft von REM auch inhaltlich eher an den Veröffentlichungen der Firma orientiert, ist ja wohl keine Überraschung. Trotzdem wäre ein bisschen weniger "Werbetextfeeling" einfach viel besser gewesen. Beim Editorial ist das noch ganz OK, später bei den eigentlichen Texten ist es doch seltsam, wenn z.B. DVD-Werbung nicht als solche gekennzeichnet wird oder Artikel sich lesen wie ein Klappentext zur DVD.

Aber mal zu den einzelnen Texten:

Der Parineeta-Artikel ist ... kurz. Also sehr kurz. Richtig kurz. Gibt es zum Film sonst nichts zu sagen? Klar, die Fotos sind (wie übrigens alle im Heft) superschick, aber sollte ein Artikel zu einem Film nicht wenigstens ein bisschen auf den Film selbst eingehen? Worum gehts da eigentlich? Oder hat man das als REM-Magazin-Leser einfach zu wissen?

Dafür gibts zu KANK einen richtig langen Artikel, in dem man zwar auch nichts über die Handlung des Films erfährt (was meine Schwester dazu veranlasst hat, das Heft erstmal für unbrauchbar und ziemlich mies zu erklären ...), der aber sonst ganz interessant ist, auch wenn mir irgendwie ein roter Faden fehlt, der die einzelnen Anekdoten und Infos zusammenhält. Beim KANK-Artikel fällt auch das Layoutelement am meisten auf, das mich richtig stört: die weißen Flächen. Die unterstreichen nämlich noch besonders deutlich, dass es eigentlich nicht wirklich viel zu lesen gibt im Heft. Bei einem kleineren Format wären diese leeren Flächen vielleicht ein bisschen weniger penetranter im Vordergrund, hier sehen die Seiten teilweise verdammt leer aus. Was sie ja irgendwie auch sind. Zusammen mit den verschiedenen Textkästen führt das auch dazu, dass der Artikel ziemlich fragmentiert wirkt und deshalb beim Lesen etwas verwirrt.

Anschließend kommt ein DVD-Werbetext, über den man weiter nicht viel sagen kann, als dass er schick aussieht, ganz nette Texte beinhaltet und eben reine Werbung ist.

Dann wieder ein kurzer Text über Don. Dieser ist aber weitaus informativer als der zu Parineeta.

Der Text zu Fanaa ist ebenfalls kurz und liest sich mehr noch als die vorherigen Texte wie ein Werbetext zum Film - sehr unkritisch und überaus enthusiastisch. (Und hey, ich kenne Fanaa. Der ist - sogar ganz objektiv betrachtet - nichtmal halb so gut, wie da steht ...)

Dann wieder ein bissl DVD-Werbung ... oops. Sorry. Eine DVD-Vorschau. Wieder optisch schick, inhaltlich ganz nett, aber halt Werbung.

Die nächste Seite ist wieder fast leer - und ich wusste gar nicht, dass Marco über Shah Rukhs Haushälterin schreibt. Und "bas" gehört woanders hin ;) . Dahin wo vermutlich auch das mit Johns Bizeps heiß diskutiert werden könnte. Ansonsten kann ich die Auswahl der beiden vorgestellten Seiten natürlich nur für gut finden ;)

EIN SHAHRUKHPOSTER!!!! AAAAAAAAAAAARRRRRGGGHHH!!!!! *aufhäng*

Gut, dass auf der einen Rückseite wieder mal nur DVD-Werbung ist ...
Dann gibts Parfümwerbung ... ach ne, halt, das ist ja ein richtiger Artikel, oder?

Aamir! Pferd! Äh. Sorry. Ein Interview mit Rakesh Omprakash Mehra über RDB - sehr lesenswert aber halt wieder mit viel leerer Seite umgeben ...

RÜCKEN!!!! AAAARRRRGGHHH!!!

*wiedereinkrieg*

Der Artikel über das südindische Kino ist wie immer viel zu kurz, obwohl er inhaltlich ziemlich interessant klingt, ebenso wie der über Rajnikant.

Anschließend wieder eine Seite Werbung für REM. Und gegenüber ein ABHI!!! *rrrr* (Sprich: Die Werbung ist echt ungünstig platziert ... Wer schaut schon auf den doofen Werbeartikel, wenn man Abhi ansabbern kann?)

Krrish bekommt wieder einen etwas weniger kurzen Artikel als Parineeta, der sich aber wieder eher als Werbetext liest, denn als richtiger Artikel zum Film.

Dann gibts zur Abwechslung mal CD-Werbung.

Die beiden auf der nächsten Seite vorgestellten Bücher sind schon länger auf meiner "Haben-muss-Liste", deshalb finde ich die Auswahl recht gut - allerdings sind die Texte halt viel zu sehr klappentextig und viel zu kurz als dass man sie ernsthaft lesen könnte.

Dann wieder ein längerer Text über AB 1.0, der aber immer noch viel zu kurz ist. Ein Wort zu den Steckbriefen, die bei den Schauspielervorstellungen dabei sind: Gefällt mir sehr gut, schick gemacht! (Und darunter gibts wieder REM-Werbung ...)

Ziemlich am Schluss dann noch ein Gewinnspiel, für das man allerdings den Abhi auf der nächsten Seite zerschnippeln müsste ... Tststs.

Das Impressum sieht sehr schick aus und wirkt sympathisch (Ja, ich weiß, das klingt doof. Aber da ist ein Herzchen!) und auf den beiden letzten Seiten gibt es - na ratet mal! Richtig! - REM-Werbung.

Was ich bisher noch nicht erwähnt habe, ist mein Lieblingsfeature am Heft: die ganzseitigen schicken Bilder mit Zitaten verschiedener Leute (nur das seltsame Gedicht ist ein bissl ... seltsam???). Die trösten so ein bisschen darüber hinweg, dass die Texte sich wie Teaser zu den eigentlichen Artikeln lesen und dass ich ziemlich viel Kohle für ein Werbeheft von REM ausgegeben habe. (Leider sind die Bildunterschriften bei manchen Bildern entweder weggelassen worden oder sehr knapp ausgefallen. Ich grübel seit ner halben Stunde ob die Frau auf S. 5 Trisha am Set von Something Something ist ... Das Kleid würde passen und was man von ihr sieht, sieht aus wie Trish ...)

Ach ja, eine DVD war ja auch noch dabei. Die ist ganz nett, die Trailer sind sehr interessant aber irgendwie ist es wirklich wirklich bescheuert, dass die Songs, bei denen nicht "Promo" dabei steht, auch nicht in voller Länge auf der DVD sind. *schmoll*

Deshalb mein Fazit: Viel Sabbermaterial, tolle Bilder, edles Layout - aber dafür unbefriedigende Artikel, die zum größten Teil nur mangelhaft verdeckte Werbung für REM sind. Und die DVD reißts auch nicht gerade raus. Das REM-Magazin ist daher das einzige der drei Hefte, bei dem ich die Ausgabe von fast 5 Euro ("Des sind 10 Mark vom guatn Geld!" wie meine Oma sagen würde.) irgendwie doch bereue.




Mehr Text!

Montag, September 25, 2006

Pingeliges. Mal wieder ;)

[Ah, hätte ich fast vergessen ... ]
Disclaimer:
The author has never been and still is not in any way affiliated with any publication concerning any topic which in any way relates to any of the existing publications concerning India and or Bollywood or any other topic in any language.


Diesmal ist das Indien-Magazin an der Reihe - das mit seinen gerade mal fast 40 Seiten ein bisschen weniger Fläche zum Rumpingeln bietet, aber dennoch den Deutschlehrer in mir geweckt hat.

Einer der großen Kritikpunkte ist nämlich auch hier, dass wohl am Lektorat gespart wurde und daher ein bisserl viele Rechtschreibfehler (Tabau Tabau? Diesen Song kenne ich nicht ...) und Kommafehler zu finden sind. Außerdem scheint es so, als wären Akzentzeichen statt richtigen Apostrophen verwendet worden. Aber soweit ich weiß, soll das ab dem nächsten Mal besser werden.
Jetzt erstmal zum Äußeren: Von den drei Magazinen hat das Indien-Magazin das "normalste" Format und ist damit weitaus handlicher als das REM-Heft. Das Heft wirkt ziemlich hochwertig, da schickes Papier verwendet wurde.
Ich glaube, ich hatte schonmal irgendwo erwähnt, dass ich die gewählte Schrift für den Titel des Magazins ein bissl zum Gähnen finde. Aber gut, man kann auf dem Titelbild ja woanders hinstarren. *sabber* Ansonsten finde ich die Titelgestaltung relativ ansprechend, besonders weil relativ wenig Text für gute Sabberaussichten sorgt. ;)
Insgesamt wirkt das Layout der Zeitschrift ziemlich aufgeräumt, meistens also sehr angenehm, nur manchmal ein bissl arg fad. (z.B. die trüben Tassen beim Tee ... *schlägt sich mal eben selber für das miese Wortspiel*)

Die Themenauswahl ist relativ interessant, wenn auch ein bissl bollywoodlastig für ein Magazin über Indien allgemein. Aber ich schätze, das wird sich in Zukunft noch ein wenig ausbalancieren.
Der Toy-Train-Artikel gefällt mir ziemlich gut. Er ist sehr informativ, aber ein bisschen weniger technische Details und dafür mehr über die Strecke, die er abfährt, über die Passagiere etc. hätte mir noch besser gefallen.

Anschließend folgt der Teetext, der ebenfalls höchst informativ ist und mich mal wieder an meine Teekiste getrieben hat. Zu kritisieren gibt es aber die Fotos - irgendwie sehen alle Teesorten fast gleich aus.

Die Artikel über die beiden Shows sind wieder gut geschrieben, allerdings ist der zu Bharati im Vergleich zum anderen ein bissl arg kurz. Dafür gibts schicke Bilder.

Dass beim Umrao Jaan-Artikel nicht auf das bevorstehende Remake hingewiesen wird, finde ich ein bisschen schade. Ansonsten gefällt er mir inhaltlich sehr - nur musste man ein gephotoshoptes Rekhafoto nehmen? Sieht ein bissl sehr doof aus. Schick finde ich aber den Infokasten unter dem Artikel, in dem auch die Playback-Sänger erwähnt werden. Gefällt mir!

Anschließend gibts wieder was zu sabbern *YUMMY!!!* Auch der Don-Artikel gefällt mir ganz gut - allerdings wurde hier ein bisschen seltsam um die Bilder herumgelayoutet. Nicht besonders lesefreundlich, wenn einzelne Wörter noch neben SRKs Schulter stehen ...
Auch hier gibts wieder Informationen unter dem Artikel, nur in anderer Form als bei Umrao Jaan. Hier wäre ein bisschen Einheitlichkeit wünschenswert.

Ist der SRK auf S. 24 auch gephotoshopt? Sieht ein bisschen so aus und ist genauso unnötig wie bei Rekha. Die beiden sind doch ohne Photoshop schon schick genug ;) Der KANK-Artikel ist wieder gut geschrieben, aber ein bissl kurz. Dafür gefällt mir die Aufteilung in informativen Teil und "Meinung der Autorin", da damit das Problem umgangen wird, wie objektive Informationen und eine persönliche Wertung in einen Artikel gepackt werden können.

Beim Munna Bhai-Interview finde ich das Layout irgendwie gar nicht gut gelungen (besonders die Schriftart, die ist nämlich doof), auch wenn es wieder inhaltlich sehr interessant ist.
Am Text fällt vor allem der seltsame Wechsel in der Anrede zwischen "du" und "sie" auf - da müsste beim Übersetzen konsequenter drauf geachtet werden.

Der Jaan-E-Mann-Artikel ist optisch nicht viel aufregender (auch wenn ich die Schrift viel schicker finde), aber ebenso lesenswert.

Dass bei den kurzen Kinovorschau-Artikeln nochmal LRMB kommt, ist seltsam - immerhin gabs zu dem ja schon nen Artikel (Don wird ja auch nicht nochmal erwähnt) und es laufen ja auch noch andere Filme an. Außerdem ist hier der Rechtschreibfehler "Gengre" besonders penetrant, da dreimal wiederholt ... autsch ...

Anschließend folgt ein besonders langer DVD-Teil, der mir von der Aufmachung her ganz gut gefällt. Dafür gibts diesmal inhaltliches Gemecker: Irgendwie klingen alle Texte zu allen Filmen so positiv. Sogar, wenn ein Filmchen nur einen Stern bekommt (was ja irgendwie heißen sollte, dass der Streifen nicht wirklich das Wahre ist), steht da noch "Nett!". Irgendwie finde ich das sehr verwirrend, denn entweder ist eine DVD gut und bekommt auch entsprechend Sterne oder sie ist mies, dann muss da aber stehen "Lasst ja die Finger von dem Dreck!"

Dann gibts wieder ein Interview - diesmal mit einem Mann ohne Nachnamen. Finde ich persönlich ein wenig seltsam, auch wenn mir das Interview selbst ganz gut gefällt.
Den kurzen Artikel über die Party in Essen fand ich ganz nett - und wenn man den Text darunter liest, scheint es als würden solche Partyberichte etwas ausgeweitet werden. Allerdings würde ich mir bei Partyartikeln ein wenig mehr Beschreibung anstatt Fakten wünschen.

Die TV-Übersicht bringt mir Fernsehverweigererin zwar nicht sooo viel, ich find sie aber trotzdem recht praktisch, wenn auch ein bissl unübersichtlich, da die Schriftart sehr klein ist und man wirklich genau hinschauen muss.

Das Rezept klingt lecker (Hmmm. Hauptgang von hier, Nachspeise aus Ishq? Klingt doch nach nem guten Plan ...) aber irgendwie sieht das kleine Bild oben so verschwommen aus. Und ich finde bei Rezepten ein Bild von der fertigen Sache immer sehr praktisch

Die letzte Doppelseite hat mich ein wenig irritiert: Erst Impressum und Vorschau auf das nächste Heft und dann erst die Buch-Tipps auf der inneren Umschlagseite? Irgendwie ungünstig, da vor allem die Umschlaginnenseite zu den Sachen gehört, die ich meistens überlese, weil da sowieso meistens nur Werbung steht.

Und lässt sich von der Rückseite der Grund ablesen, warum Bollywood - The Show einen so schicken langen Artikel bekommen hat? :P

Kurz was zur Werbung: Das Indien-Magazin hat Werbung schon im ersten Heft, diese aber in relativ geringem Umfang, so dass sie nicht groß stört. Nur irgendwie sehen die Anzeigen im Heft alle selbst gelayoutet aus? Vor allem die Devdas-Anzeige wirkt nicht wie etwas, das die Werbeabteilung von RTLII basteln würde. Irgendwie hat mich das beim Blättern leicht irritiert/verwundert.

So, ein kleines Fazit:
Inhaltlich sehr interessant mit guten Voraussetzungen für folgende Hefte. Allerdings ist der Stil manchmal einen Tick zu nüchtern und es wird relativ viel mit Zahlen und Daten um sich geworfen. Da würde ein bisschen Pepp in manchen Artikeln nicht schaden. Die größten Kritikpunkte hatte ich beim Layout, das manchmal wie der Stil ein bissl zu streng und nüchtern und teilweise einfach nicht mein Geschmack ist. Oder wie beim Don-Artikel etwas unpraktisch für den Leser. Und natürlich bekommt man für fast 4 Euro ein bissl wenig Heft.


Mehr Text!

Donnerstag, September 21, 2006

Bollywood Magazin, Teil 2 und 3

So, diese Woche hab ich mir das Indien-Magazin besorgt und wurde im Zeitschriftenladen am Bahnhof hier in der Pampa vom REM-Magazin angesprungen, deshalb ganz kurz zwei erste Eindrücke - zum richtigen Durchlesen war noch keine Zeit.

Indien-Magazin:

Optisch zum größten Teil sehr schick, das Layout ist relativ klar, allerdings manchmal auch ein bissl lahm.
Inhaltlich sehr interessant, zum größten Teil wirklich gut geschrieben. Allerdings ein bisserl arg nüchtern stellenweise.
Und ein bissl dünn ist das Heft. Aber immerhin gibts auf den wenigen Seiten mehr Text als bei Kandidat Nummer 2:

REM-Magazin:

Das Format ist relativ unhandlich - gut, dass ich mir ne große Handtasche gekauft habe, sonst hätte ich das Teil den ganzen Tag so mit mir rumgeschleppt.
Optisch wirklich schick, mir gefällt auch das Papier ganz gut obwohl die Bilder (lecker!) auf Hochglanz noch einen entscheidenden Tick besser gewirkt hätten.
Das Layout ist relativ stylisch, allerdings hätte ich schon ein bissl mehr Text erwartet. Die meisten Artikel sind ultrakurz und laut meiner Schwester, die seit neuestem zum Shahrukhismus konvertiert ist, auch nicht besonders informativ. O-Ton zum KANK-Artikel: "Wenn ich nen Artikel zu einem Film lese, will ich auch lesen, worums in dem Film geht." Eigentlich logisch. In die DVD konnte ich noch nicht reinschauen - aber mein Schwesterherz fand sie schick.

Ich schätze mal, dass ich mich morgen mit den beiden Heften mal intensiver auseinandersetzen werde - aber ich kann schon mal sagen, dass mich keines der drei Magazine so wirklich überzeugt hat, dass ich das nächste unbedingt auf der Stelle kaufen muss. Aber so wie ich mich kenne, geb ich bald wieder Geld aus ...


Mehr Text!

Freitag, September 15, 2006

Zeitschriften können auch extrem geil sein

Ich liebe die Oktober-Ausgabe der Empire!

Weil


1. man bei der neuen Empire die Qual der Wahl unter gleich drei extraschicken, supergigantischen Indiana-Jones-Covern hat - und ich sage euch, die sind alle sowas von toll, dass ich ne Viertelstunde gebraucht habe, um mir mein Heft auszusuchen. Ich hab mich dann ob des aufgeknöpften Hemds (*sabber*) und des sexy Minilächelns für das Temple of Doom-Cover entschieden.

2. dann ein über 30 Seiten langes Indiana Jones-Special darauf wartet, verschlungen zu werden. Sehr schicke Interviews, "viewing guides" und mehr so Zeug, dass das Herz eines Indy-Groupies höher schlagen lässt. (Ich wollte früher 1. Indy heiraten (oder Han Solo) und 2. Archäologie studieren.)

3. eine Doppelseite zu Grindhouse, dem Double-Feature-Projekt von Tarantino und Rodriguez, zwar viel zu wenig ist, und die Poster zwar viel zu geil sind um sie so klein abzudrucken, aber ich trotzdem ganz wuschig werde, wenn ich was darüber lese

4. dieses Instant-Film-School-Teil echt gut gemacht ist und ich mir in den Allerwertesten beißen könnte, weil ich die letzte Ausgabe verpennt habe. Grmpf.


Mehr Text!

Dienstag, September 12, 2006

Pingeliges

[Edit: Ich sehe gerade die Diskussion in Marcos Forum und sehe mich daher genötigt einen kleinen Disclaimer einzufügen, bevor mir der Mund verboten wird ... Es lebe die Kritikfähigkeit!]

Disclaimer:
The author has never been and still is not in any way affiliated with any publication concerning any topic which in any way relates to any of the existing publications concerning India and or Bollywood or any other topic in any language.

So, jetzt hatte ich ein wenig mehr Zeit, mir die Artikel anzuschauen. Der erste Eindruck wurde(leider?) nur minimal revidiert. Und Achtung! Ich bin berufsbedingt ein pingeliger Mensch und mir fällt jedes fehlende Komma auf, auch wenn ich selbst wahrscheinlich auch so einige Tippfehler hier drin habe. Aber ich bin ja auch kein schickes Hochglanz-Magazin ;)

Für alle, denen mein Geschwafel zu lang ist - am Schluss gibts noch ein Fazit mit Wunschliste fürs nächste Mal.

Sehr positiv ist mir der Artikel über Aftab Shivdasani aufgefallen, in dem zwar auch einige stilistische Fehltritte zu finden sind, der aber sehr angenehm zu lesen ist. Der Artikel über Ishaa Koppikar (deren Namen man dank der ungünstig gewählten Platzierung in der Überschrift wirklich schlecht lesen kann) fällt da etwas ab - nicht nur inhaltlich-stilistisch (Also der Text. Nicht dass ihr denkt, ich rede über Ishaas hübsches Gesicht. Leser sind ja grundsätzlich doof, weshalb man ihnen alles mögliche in Klammern erklären muss. Man könnte natürlich auch den eigentlichen Text so formulieren, dass man nix mehr erklären muss ...) sondern auch optisch. Wenn schon Textkästen, dann bitte so, dass der Text nicht darüber hinaussteht. (Wie in der Schule - ja nicht über den Rand schreiben!)
Beim Interview finden sich dann weitere störende Satzfehler (jap, ich bin pingelig ...) - inhaltlich ist es wirklich interessant.

Beim KANK-Artikel (den ich jetzt nicht lese aus spoilertechnischen Gründen) leidet auf der ersten Seite die Lesbarkeit wieder enorm unterm Layout. Die Krrish-Review stellt den bisherigen Höhepunkt dar - was kreative Worttrennung angeht. Ich hätte nie gedacht, dass man einen einsilbigen Eigennamen wie Krr-ish so schick trennen kann ... Aber man kann ja auch fre-ie trennen. Hübsch. Sorry, ich schalt den fiesen Sarkasmus wieder ab. (Huch, ich sehe gerade im SSS-Text, dass man neuerdings auch du-rch trennen kann. Oookay ...)
An der Krrish-Review kann man das Hauptproblem der Reviews im Heft ziemlich deutlich sehen. Es fehlt häufig ein rein informativer Teil, in dem kurz der Inhalt erklärt wird, bevor jemand anfängt seine persönliche Meinung zum Film mitreinzuwursteln. Außerdem fehlt den Texten eine klare Gliederung, wodurch häufig interessante Ansätze untergehen, weil sie im allgemeinen Textgewurstel keine Chance mehr haben. Und mehr als 20 Zeilen Geläster über Hrithiks Haare? Das schafft nichtmal Mission Bas ... ;) Hinzu kommt das bekannte stilistische Problem - immer diese vielen "ichs" ... Diese Probleme ziehen sich durch den ganzen Review-Teil, auch wenn der vom Umfang her natürlich sehr schick ist. (Und eine SSS-Review verdient nen Bonuspunkt!)

Der Shakespeare-Text ist ... lassen wir das. Auch hier werden interessante Ansätze leider nicht optimal genutzt und die starke Vereinfachung lässt mich erstmal meine Shakespeare-Ausgabe streicheln, damit sie sich wieder beruhigt.

Es folgt der Text übers Küssen. Der ist leider gar nicht gut gelayoutet - zu viele Schriftarten, zu wenig Rücksicht auf Textkästen, im Text wurde kaum Rücksicht auf Tipp- und Satzzeichenfehler genommen. Der eigentliche Text ist interessant und relativ gut geschrieben, auch wenn die Argumentation noch etwas stringenter gegliedert hätte sein können. Die Seiten über die verschiedenen Kusstypen sind aber doch ganz witzig.

Die Filmvorschau gefällt mir optisch ganz gut, nur möchte ich in einem solchen Text nichts von "Stilwichserei" lesen. Da hat jemand den Begriff nicht so ganz verstanden. Der ist nämlich wirklich, wirklich negativ besetzt. Dass zu Umrao Jaan nicht mehr einfällt, als dass es ein Film über eine tolle Tänzerin ist, ist ziemlich schade.
Die beiden Texte zu Don und Lage Raho könnten unterschiedlicher nicht sein - hier wäre eine einheitliche Linie wünschenswert.

Dann folgt ein Text, den ich einerseits ziemlich gut finde, der aber andererseits einen großen Nachteil hat. Es handelt sich um eine Review zur CD-Box Beginner's Guide to Bollywood, die ich persönlich eigentlich ganz gern mag. Der Stil hat wieder das übliche Ich-Problem, ansonsten ist der Text gut geschrieben (nur lässt sich leider kein Autor ausfindig machen, oder bin ich zu doof dazu?) Geärgert habe ich mich dann aber gewaltig darüber, dass dem Autor nicht aufgefallen ist, dass das Booklet zum größten Teil einfach Müll erzählt, dass Songs den falschen Filmen zugeordnet oder Filme falsch beschrieben werden. (Bin ich jetzt wieder zu pingelig?)

Der Bericht über Bollywood & Beyond beginnt als Erlebniserzählung und wird nicht besser - weniger Ich ist mehr und ein bisschen Sachlichkeit hat noch nie geschadet ;) Inhaltlich ist der Artikel aber gut gelungen, es werden sowohl die positiven Seiten des Festivals als auch die vielen Pannen erwähnt.

Die Musik-Reviews sind wieder durchwachsen und bei KANK leidet die Lesbarkeit mal wieder unter dem Layout.

Praktisch ist der Terminkalender - nur werden zu viele Schriftgrößen verwendet, so dass das eigentlich übersichtliche Layout relativ unruhig und chaotisch wirkt.

Beim Artikel zu Water wieder das Layout-Problem. Wenn schon Textkästen, dann bitte so, dass der Text sich daran orientiert. Sonst wirkt es hässlich. Bis auf den letzten Absatz (wieder das Ich-Problem) ein sehr lesenswerter Aritkel.

Der Qawwali-Artikel ist ... naja, lesenswert aber viel zu kurz und daher stellenweise schon sehr oberflächlich, darüber kann auch das großzügige Layout nicht hinwegtäuschen. Die Überschrift im Textkasten ist ziemlich ungeschickt formuliert und dass seltsame Grafiken zur Illustration verwendet wurden stört schon ein bisschen.

Es folgt die Modestrecke, die mir durchweg ganz gut gefällt. Allerdings wirken z.B. die Texte zu Ritu Kumar und Utsav Sarees sehr nach Werbetext, beim Manish Arora-Text stört wieder der Stil.

Getting indianized gefällt mir ganz gut - nur leider halt ein bissl veraltet, die WM ist ja schon ne Weile vorbei. Aber lesenswert.

Leider wurden beim Rang-De-Basanti-Fashiontext teilweise sehr verschwommene Screenshots aus dem Film hergenommen, ansonsten sehr sympathisch und bis auf einige Tippfehler (Bohochick? Was tut Alice Patten mit den armen Kücken?) gut gemacht.

Die "Foto-Lovestory" ist so gar nicht mein Ding - zu chaotisch, zu viele verschiedene Fonts, zu wenige Leerzeichen im Ghandi-Zitat ... Grundsätzlich finde ich die Idee sehr gut, Reisetipps mit literarischen und anderen Textauszügen zu kombinieren, aber hier wirkt das Ganze durch die unruhige Gestaltung sehr chaotisch. Und ist das Gebäude, das als Rotes Fort betitel ist, nicht der Palast der Winde?

Die Rezepte klingen schon mal sehr lecker und gefallen mir auch optisch gut.

In den Buchkritiken gibts den ein oder anderen schiefen Ausdruck (wieso nimmt denn keiner mehr einen Genitiv? Wieso wird der so vernachlässigt?), sie sind aber grundsätzlich gut geschrieben - wobei allerdings bei The Spirit of Lagaan wieder eine sinnvolle Gliederung fehlt, wodurch der Text recht seltsam aufhört.

Die Kolumne ist witzig und auch optisch schick, anschließend folgt Werbung (?) für eine Bollywood-Aerobic-DVD, bzw. ein Text, der sehr danach klingt.

Als Sprachwissenschaftlerin schüttelts mich natürlich schon erstmal, wenn ich die "Lautschrift" beim Hindi-Kurs sehe - allerdings ist es ja ganz gut gelöst. Was mich etwas stört ist - wie könnte es anders sein - wieder das "ich" im Textkasten. Der Mehndi-Text und das Interview sind sehr interessant und gut geschrieben - aber muss man auf 6 Seiten zum Thema gleich dreimal auf den Internetshop hinweisen?

Auch der Text zur Puberty Ceremony ist wieder sehr interessant, ganz gut geschrieben - nur haperts wieder an Satzzeichen, Trennregeln (sch-mucke?) und Grammatik ("das Mädchen" - also "seine Tage", nicht ihre!)

Der Vergleich zwischen Malamaal Weekly und Ned Devine ist eine gute Idee, allerdings war ich nach der ersten Seite zu genervt, um weiterzuleben. Muss man tatsächlich einen Menschen als "kleinen hässlichen Hund" bezeichnen? Nicht, dass ich nicht auch manchmal ganz fürchterlich über manche Leute ablästern würde, aber in einer Publikation, die doch bestimmt einen gewissen Anspruch erfüllen soll? Da ist es mir relativ egal, was die Freundinnen des nicht angegebenen Autors auf ihrem Sofa rumlästern.

Beim letzten Beitrag, den ich von der Idee her sehr nett finde, kann ich mit dem Layout mal wieder gar nix anfangen.

Und dann dachte ich, die erste Ausgabe sei ohne Werbung? Oder versteh ich die ganzseitige Anzeige für die Lucky-DVD falsch? Ist das ein Poster?


Ein kleines Fazit:

Auch wenns oben so klingt - das hier soll kein Verriss sein. Wenigstens kein totaler ;)
Ishq ist ja nunmal die erste Ausgabe eines ziemlich ambitionierten Projekts, das schonmal Bonuspunkte verdient, da kann man eigentlich über kleinere Anfangsfehler hinwegsehen. Leider wurde aber wohl bei Satz und Korrektur relativ schlampig gearbeitet, sodass ich mich fast auf jeder Seite ärgern konnte. Klar, die meisten Leser werden kaum Probleme damit haben, wenn ein Leerzeichen vor einem Auslassungszeichen fehlt, oder wenn Gedankenstriche und Bindestriche nicht voneinander zu unterscheiden sind - aber mich störts. Viel schlimmer sind hingegen die vielen hässlichen Worttrennungen verbunden mit Satzfehlern, die entstehen, weil ellenlange Wörter eben nicht getrennt werden. Was auch massiv stört ist, dass Textkästen zwar sehr oft benutzt werden aber der Text sich nicht danach richtet. Auch das sonstige Layout ist manchmal suboptimal.

Inhaltlich gefällt mir das Heft gut - noch ist es etwas review-lastig aber die Grundtendenz passt. Allerdings sollte man den Autoren klare Stilvorgaben geben und vor allem diesen elendigen Erlebniserzählungsstil ausmerzen. Auch die vermeintlich witzigen Lästereien, die an allen möglichen, meist unpassenden Stellen eingeflochten werden, sind völlig unnötig und ziemlich ärgerlich.

Deshalb meine Wunschliste:
- Ein einigermaßen gründliches Lektorat, das sich auch der vielen Satzfehler annimmt.
- Keine Eigennamen trennen, das ist hässlich.
- Klare Layoutvorgaben für die einzelnen Bereiche. Innerhalb solcher Vorgaben kann man immer
noch kreativ werden, aber sie sind einfach angenehmer beim Schmökern.
- Weniger Stilwichsereien ;) Und zwar sowohl was den Wortschatz betrifft als auch das Äußere. Weniger unterschiedliche Fonts, weniger verschiedene Schriftgrößen.
- Und das wichtigste: Ein sachlicherer Stil, der zwar nicht ganz unpersönlich sein muss, sich aber vom momentanen Schülerzeitungsstil deutlich unterscheidet. Und bitte keine infantilen Lästereien mehr!
- [Noch ein Edit - aus dem gleichen Grund wie oben] Bitte in Zukunft einen professionelleren Umgang mit Kritik. Kritikern zu sagen, sie sollen halt einfach das Heft nicht kaufen ist kindisch und dumm. Und ich hätte jetzt gernen einen Smiley, der mit den Augen rollt.

Momentan überlege ich noch, ob ich die nächste Ausgabe abwarte oder doch gleich ein Abo bestelle. Eigentlich würde ich dann doch gern warten, in wie weit sich der Stil, der eben das ärgerlichste am Heft ist, noch ändert.

Mehr Text!

Montag, September 11, 2006

Bollywood-Magazin, die Erste.

Da ich ja umzugsbedingt nicht wirklich dazu gekommen war, mir die bisher erschienenen Bollywood-Magazine (REM-Magazin und Indien-Magazin) zu besorgen, ist das heute bei mir gelandete Ishq-Magazin das erste seiner Art, das ich durchblättern durfte.
Ich hatte zwar bisher keine Zeit, mich in die Artikel zu vertiefen, aber einen kleinen ersten Eindruck konnte ich mir schon machen. Vor einer Weile durfte ich einen Blick auf einen Vorab-Teaser werfen - und zumindest optisch hat sich einiges verändert seitdem.

Aber mal der Reihe nach ...


The Good:

- Schickes Titelbild *yumyum*
- Das Layout wirkt weitaus professioneller als vorher, auch wenn einige Layoutentscheidungen mir persönlich nicht wirklich zusagen - aber dazu später.
- Die Themenauswahl ist ziemlich interessant und das Format eigentlich sehr angenehm. (Auch wenn davon bei der großspurigen 150-Seiten-Ankündigung nix zu lesen war ... tststs.)


The Bad:
- Wenn man schon eine CD-Review schreibt, sollte man vielleicht jemanden ranlassen, der von der besprochenen Musik ein bissl Ahnung hat - und der dann auch merkt, dass die Texte im Booklet zur CD teilweise massive Fehler aufweisen ...
- In einige Artikel habe ich schon ein bisschen reingelesen und leider klingt der Stil oft nach ... naja ... Erlebniserzählung in einer Schülerzeitung? Nicht, dass ich groß etwas gegen Berichte mit einem persönlichen Touch hätte - aber hier wird das ein bisschen überstrapaziert.
- Das schlägt sich leider auch oft in der Grammatik nieder ("Tage, wo" ???).
- Wie gesagt - schickes Format. Aber. Ich finds zwar praktisch, wenn ich das Heft auch ohne Brille lesen kann, aber das nächste Mal bitte wieder in einer weniger riesigen Schriftgröße. (Dann sinds vielleicht keine 150 Seiten, aber es sähe nicht aus wie die Großdruckausgabe für Omas. Sorry an alle Omas!)


And The Ugly:
- Weniger verschiedene Fonts und Schriftgrößen, einheitlichere Seitengestaltung und ein kompetentes Lektorat würden das Lesevergnügen gewaltig steigern. Kleiner Tipp: Die Silbentrennung ist ein Thema, mit dem ihr euch nochmal beschäftigen solltet. Ges-chummelt ist ... grausam. Außerdem ist der Umgang mit Leerzeichen vor und nach bestimmten Satzzeichen ein ganz lohnendes Gebiet. Es gibt halt Regeln, die von seriösen Publikationen eingehalten werden, auch wenn Otto Normalleser das meistens gar nicht bemerkt.
- Die verwackelten Screenshots bei der RDB-Modestrecke sind hoffentlich ein Ausrutscher und werden nicht zur Gewohnheit ...

Mehr später, wenn ich meine Ishq in der Sonne durchgeblättert habe ...

Mehr Text!

Montag, August 07, 2006

Die Post ist da! Endlich!

Gleich zwei schicke Päckchen haben mich in den letzten zwei Tagen erreicht:
Heute früh kam etwas an, dem ich schon seit ewigen Zeiten hinterher renne und was jetzt erst geklappt hat - ich besitze
endlich einen meiner Lieblingsfilme! Zwar nur auf Videokassette aber das ist besser als gar nix. Eine DVD gibt es nämlich von Cible Emouvante / Wild Target soweit ich weiß gar nicht. Zumindest kann man sie nirgends kaufen. Sakrileg! Sobald ich unseren angestaubten Videorekorder dann irgendwann mal in Betrieb genommen habe und mich wieder köstlichst amüsiert habe, schreib ich vielleicht was dazu. Solange hüpf ich mal mein Video knuddelnd durch die Gegend.


Und dann fand ich in einem Zeitungsstapel noch ein Päckchen mit zwei Exemplaren (Huhu Sunny!) der Juli-Ausgabe der CineBlitz. Nicht, dass ich neben der Filmfare noch ein Klatschheftchen brauchen würde, aber dieses Mal gabs darin ein SSS-Poster. Und da kann ich ja nicht nein sagen. Das Teil ist seeehr schick im so ungefähr A4-Format mit einem schicken Shashi und einer schicken Zeenat drauf und bekommt nach dem Umzug garantiert einen Ehrenplatz (falls ich dann noch Wände habe, vor lauter Regalen ...
Die CineBlitz hat sich aber noch aus einem zweiten Grund gelohnt - es gibt darin nämlich einen schicken FChanaa-Comic, wegen dem ich gestern Nacht halb unter dem Tisch lag. Eine Kostprobe (ACHTUNG! SPOILER FÜR FANAA!):


Mehr Text!

Mittwoch, Juni 21, 2006

Gewitterabende 1 - Gelesen

Gerade hat sich draußen ein kleineres Gewitter ein bisschen ausgetobt. Solche Abende sind ja genau richtig um mal wieder bei Kerzenlicht einen schicken Krimi zu lesen. Oder stattdessen ein schickes Buch von einem Krimiautor über seinen schicken Inspektor zu Ende zu lesen. Oder man könnte sich vor dem Gewitter in weiser Voraussicht eine indische Krimikomödie anschauen. Oder einem weniger guten Soundtrack noch eine letzte Chance geben.

Fangen wir mal mit dem schicken Krimiautor an, der nicht nur über seinen Inspektor, sondern auch über das Land geschrieben hat, in dem seine Romane spielen.




Das Ganze nennt sich dann "Rebus' Scotland" und stammt von Ian Rankin.
Als ich Rankin als Autor für mich entdeckt habe (sprich: als ich das erste Mal aus Langeweile einen Rebus-Roman verschlungen habe), saß ich gerade gemütlich in meinem Zimmer in Edinburgh und war dann ziemlich baff, als sich herausstellte, dass Rebus keine zwei Minuten von meiner Wohnung entfernt, schräg gegenüber wohnt. Klar, dass Rebus' Scotland also nicht nur ein bisschen Hintergrundwissen über Hauptfigur und Autor mit sich bringt, sondern auch eine ganze Menge Nostalgie und Heimweh. Vor allem, weil der Text von den genialen Fotografien von Tricia Malley und Ross Gillespie begleitet wird, die die Stimmung der Romane, aber auch der Orte, die sie fotografieren, so perfekt einfangen.

Bei so viel nostalgischem Heimwehgejammer wirds Zeit für eine Ablenkung ... Gleich also eine Kürzestreview zu diesem Film hier:






Mehr Text!