Mehr Stardust!
Der Trailer ist da! Er hängt zwar bei mir beim Abspielen in der besten Auflösung ziemlich gewaltig - aber ich sags mal mit Shammi: Yahoo!
*hibbel*
Der Trailer ist da! Er hängt zwar bei mir beim Abspielen in der besten Auflösung ziemlich gewaltig - aber ich sags mal mit Shammi: Yahoo!
*hibbel*
Eingestellt von Katrin um 20:15 Labels: Gehibbel, Neil-Content
Neil Gaiman hatte vor ein paar Tagen über einen wirklich inoffiziellen, russischen (und potentiell leicht spoilerigen) Stardusttrailer mit Musik aus PotC geschrieben - jetzt bin ich hier über den Clip gestolpert. Und es sieht schon mal seeeehr schick aus, wenn auch die Beziehung zwischen Viktoria und Tristran im Buch etwas anders ist als sie hier scheint ... *rumhibbel*
Apropos Buch: Ich bin seit ein paar Tagen endlich im Besitz der illustrierten Fassung - und zwar signiert. In Pink. Muah. (Sowas gibts übrigens hier zu kaufen. Großartiger Shop!)
Update: Okay, es war ja zu erwarten, dass der Trailer gleich wieder verschwindet ... Aber dafür ist endlich eine Website zum Film online, mit noch ein bisserl wenig Content aber ganz schicken Bildern. Und mir fällt gerade auf, dass Tristran recht schnuffig aussieht ... yummy. Die Seite ist allerdings nicht ganz so schick, wie die ursprüngliche Stardust-Seite, die mal ein paar Tage online war und die es jetzt hier noch zu sehen gibt. Ich sag nur Digital Coloring Book. Muah.
Eingestellt von Katrin um 00:45 Labels: Andere Clips, Gehibbel, Gesabber, Neil-Content, TV Kaddele
Ich war gerade mal wieder am Bloglesen und habe zufälligerweise natürlich auch dieses Blog ganz kurz angeschaut - und bin dabei auf einen Link gestoßen, bei dem es mir erstmal die Sprache verschlagen hat. Sehr creepy. Sehr seltsam. Unglaublich faszinierend. Und wirklich schön. Und ich hab keine Ahnung was das ist und warum es existiert, aber das ist ja eigentlich auch egal:
http://www.nfctd.com/home.html
Eingestellt von Katrin um 00:48 Labels: Klickbefehl, Neil-Content, Pink und Psycho
Okay, ich weiß, ich bin leicht besessen. Aber dieses Video ist einfach zu toll - also nehmt euch ein bisschen Zeit, klickt auf den Link und lasst euch was vorlesen. (Direkter Link zu fora.tv)
View Neil Gaiman on FORA.tv
Eingestellt von Katrin um 01:08 Labels: Andere Clips, Lesestoff, Neil-Content, TV Kaddele
Ich hatte mal vor ewigen Zeiten versucht, so ausklappbare Posts zu machen, damit die Scrollerei nicht immer so elendig nervig ist - nur war das immer unglaublich stressig und blöd und hat nur die Hälfte der Zeit geklappt.
Aber heute bin ich bei meiner Blog-Verschönerungsaktion auf eine ganz hervorragend schicke Anleitung gestoßen. Und es funktioniert! Yahooo!
Ich habe ein paar alte Posts bearbeitet, damit das hier gleich auf der ganzen Seite so ist - also ist der Feed mal wieder ein bisschen durcheinander. Sorry!
Und gleich noch was: Auf den Seiten der einzelnen Posts gibts jetzt oben ne praktische Navigation, für die ich den Code hier geklaut habe, wo es übrigens auch dieses schicke Widget gibt.
Und weil ich grad dabei bin, dumm rumzuposten - ich hatte schon ewig keinen Neil-Content mehr. Macht nix. Das erledigen schon andere für mich. *kreischendergroupiemodusanschalt*
Blogverschönerung, Neil Gaiman
Eingestellt von Katrin um 00:49 Labels: Basteln for Dummies, Britischer Sabber, Neil-Content
Ab sofort wirds altenglisch, naja eigentlich skandinavisch-germanisch-altenglisch, denn ich hatte irgendwann neulich in einem Anflug von Großenwahn etwas davon gefaselt, dass ich einen ganz fantastisch langen Beowulf-Blogeintrag plane. Der Grund? Ich habe mir die Verfilmung mit Sabberkandidat Gerard Butler (das ist der, der im 300-Trailer so rumschreit) angesehen und bin ziemlich begeistert davon. Das Problem? In einer normalen Review wirds schwer zu erklären, warum ich den Film so fantastisch finde und deshalb müsste ich eigentlich ein bisschen weiter ausholen. Auch auf die Gefahr hin, dass es eigentlich keinen interessiert.
Aber da müsst ihr jetzt halt durch.
Was ist denn dieser Beowulf überhaupt? Ich geh jetzt einfach spontan mal davon aus, dass nicht jeder den Text oder zumindest die Geschichte kennt oder schon mal was davon gehört hat.
Beowulf heißt auch eigentlich gar nicht Beowulf, da das mit den Titeln seinerzeit als das Gedicht aufgeschrieben wurde noch nicht wirklich in Mode war. Seinerzeit, das war so um 1000 n.Chr. - jedenfalls datiert man so das einzige existierende Exemplar. (Ich erspare euch jetzt mal den sprachhistorischen Exkurs darüber, warum das so ist.) Gedichtet wurde es vermutlich etwas früher - so um 700. Und die Handlung kann man noch ein, zweihundert Jahre früher ansiedeln. Das funktioniert deshalb, weil es einige der Personen und vor allem die Volksstämme, um die es geht, wirklich gab. Interessant ist auch, dass die Personen um die es geht wohl auf gar keinen Fall Christen gewesen sein können - das Manuskript aber stark christlich geprägt ist.
Die Story ist relativ schnell erzählt:
Der Titel ist eigentlich der Name des Typen, dessen Heldentaten im Gedicht erzählt werden. Beowulf ist nämlich ein richtiger Superheld. Tapfer, edel, stark und so weiter. Und weil er der Inbegriff des Helden ist, darf er nicht nur gegen ein, nein gleich gegen drei Monster antreten.
König Hrothgar hat sich eine schicke Halle gebaut, in der er und seine Dänen endlich mal anständig feiern können. Das viele Feiern und vor allem der Lärm gefallen dem Nachbarn der Dänen nicht. Blöd nur, dass es sich dabei um Grendel handelt, ein Monster, dass direkt von Kain (ihr wisst schon, Altes Testament und so ... unsympathischer Zeitgenosse ...) abstammt. Grendel hat unheimlich schlechte Laune und findet die Partys, die die Dänen in ihrer schicken neuen, von König Hrothgar gebauten Halle feiern, auch ziemlich blöd. Sowas kennt ja jeder von uns - Nachbarn, die gleich die Polizei holen, wenns mal ein bisserl lauter wird, bei der Silvestersause. Nur dass Grendel halt lieber Leute abmetzelt, als die Polizei zu holen. (Okay, das ist jetzt extrastark vereinfacht - wers genauer will, kann ja eine der 20 Millionen vernünftigen Veröffentlichungen zum Thema lesen ...) Die Dänen werden immer weniger und kriegen das Problem selber nicht wirklich unter Kontrolle.
Das kommt auch unserem Helden zu Ohren, der sich gleich mit ein paar anderen auf den Weg macht um da mal für Ordnung zu sorgen.
Es kommt, wie es kommen muss: Grendel greift an, kloppt sich mit Beowulf und zieht ziemlich eindeutig den Kürzeren. Großes Freudenfest bei den Dänen, logisch.
Nur haben die nicht mit Grendels Mama gerechnet. Die ist fast noch fieser als ihr Bub und will vor allem eins: Rache. Also muss sich Beowulf auch darum kümmern. Klopperei mit Schwert, Kopf ab, alles gut.
Jetzt macht die Dichtung einen ziemlich großen Sprung. 50 Jahre später ist Beowulf König bei sich zuhause und ziemlich beliebt. Da taucht Monster Nummer 3 auf, ein ziemlich angepisster Drache, dem was geklaut wurde. Beowulf besiegt den Drachen, stirbt aber selbst. Große Trauer, Staatsbegräbnis. Fin. (Das mit dem Drachen fehlt übrigens in den Filmversionen, die ich kenne, vollständig.)
Weil Beowulf einer der wenigen Texte aus der Zeit ist, die wir tatsächlich heute noch haben, ist er natürlich in zig Artikeln und Büchern beschrieben, analysiert, interpretiert und was weiß ich noch alles worden. Interessant ist vor allem, dass er noch gar nicht so lange auch literaturwissenschaftlich untersucht wird. Früher war er mehr so eine Quelle für sprachwissenschaftliche und historische Forschungen. Das hat sich erst durch einen gewissen Herrn Tolkien geändert, der fand, dass man das Gedicht ruhig mal als Gedicht lesen könnte. Der gewisse Herr Tolkien hat sich übrigens nicht gerade wenig vom Beowulf inspirieren lassen ...
Aber er war dabei nicht der einzige. Es gibt eine Reihe von literarischen Adaptionen, von denen vielleicht John Gardners Grendel am interessantesten ist. Gardner erzählt die Beowulf-Geschichte mal aus einem ganz anderen Blickwinkel - nämlich aus dem des Monsters. Ziemlich postmodern und echt schick.
So langsam nähert sich mein Gefasel dem eigentlichen Sinn und Zweck dieses Eintrags ...
Die Macher von Beowulf & Grendel hatten nämlich bestimmt auch Gardners Text im Hinterkopf als sie ihren Film gedreht haben.
Der beginnt nämlich ein paar Jahre vor den Ereignissen des Beowulf-Gedichts. Die Dänen, allen voran Hrothgar, sind auf Trolljagd - und haben dabei Erfolg. Nur war der Troll nicht allein, sondern er hatte noch seinen kleinen Sohn dabei, den Hrothgar verschont.
Jahre später ist der Kleine bereit für seinen Rachefeldzug gegen die Dänen. Den Rest der Geschichte kennen wir ja schon ...
Die Kritiken zum Film waren ziemlich gespalten - von einigen wurde er ziemlich verdammt, von anderen ziemlich hochgejubelt. Ich gehöre zu letzterer Sorte.
Ganz wichtiger Grund vorab: Gerard Butler ist richtig-gutes-Vindaloo-mäßig scharf und ein ganz außerordentlich fantastischer Beowulf. Und er ist Schotte. Mit schottischem Akzent. MWAH!!!!
Auch unbestreitbar fantastisch sind die Bilder: Gedreht wurde auf Island und die Szenerie dort ist einfach nur unbeschreiblich schön und sorgt für genau die richtige Stimmung.
Was von vielen kritisiert wurde waren zum Einen die Dialoge. Und ja, es wird ziemlich viel geflucht (was ja vermutlich um einiges realistischer ist, als die gestelzte Sprache vieler pseudohistorischer Fantasyfilme) und der Humor war für mich anfangs auch ein wenig störend. Nur habe ich mich dann recht schnell daran gewöhnt und fand ihn nach ein paar Minuten ziemlich passend, weil er selten peinlich ist und gut zur Grundstimmung des Films passt.
Hauptkritikpunkt sind aber, wie so oft bei Literaturverfilmungen, natürlich die Änderungen. Und da bin ich ganz anderer Meinung.
Klar, ich würde auch liebend gern mal eine wirklich werksgetreue Beowulfverfilmung sehen, aber ich finde, dass Literaturverfilmungen meistens erst dann interessant werden, wenn sie sich trauen, eine eigene Interpretation zu bieten oder andere Aspekte in den Vordergrund zu stellen.
Der Film tut das ziemlich deutlich (und könnte, ich gebs zu, stellenweise ruhig ein bisserl subtiler sein): hier ist Grendel nämlich nicht wie im Text einfach ein fieses Monster und die Menschen sind nicht einfach nur die "Guten". Grendels Rache für den Tod seines Vaters ist zwar brutal - unterliegt aber einem Moralkodex. Die Dänen sehen Grendel zwar als Monster - sind aber selber eigentlich nicht besser. Und Beowulf? Beowulf erkennt diese Widersprüche und versucht die Hintergründe für Grendels Angriffe herauszufinden - kann aber selbst nicht aus seiner Haut.
Beowulf & Grendel verweigert dem Zuschauer jede Schwarz-Weiß-Sicht auf die Ereignisse. Der Held hat mehr mit dem Monster gemeinsam, als er sich zunächst eingestehen will. Überhaupt werden Vorstellungen von "Heldentum" ziemlich schnell auf die Schippe genommen. Der edle König ist ein peinlicher Säufer und Beowulf auch nicht ganz so der tolle Hecht, für den er sich hält (auch wenn er sowas von scharf ist ...). Selbst der christliche Missionar muss sich damit abfinden, dass seine Heilslehre den Dänen in ihrer Panik zwar gerade recht kommt, sich aber im Grunde keiner wirklich dafür interessiert.
Schick sind auch die Szenen, in denen Beowulfs dichterisch veranlagter Kumpel den Grundstein für das Beowulf-Epos legt - und fast ausschließlich Gelächter erntet ...
Das Ganze ist fantastisch in Szene gesetzt, die Atmosphäre stimmt und die Schauspieler sind ziemlich großartig (und scharf. Hatte ich schon Gerard Butler erwähnt?). Definitv also ein Must-see für alle Beowulf-Fans, Fantasy-Freaks und Leute, die schon immer einen scharfen Typen ungehemmt ansabbern wollten.
Und ich geh jetzt endlich ins Bett. Verdammt. Ich wollte doch gar nicht so viel labern ...
Übrigens: Falls jemand Lust hat, den Beowulf jetzt auch zu lesen - unbedingt empfehlenswert. Ich gehe mal davon aus, dass die altenglische Version hier die Wenigsten interessiert, aber falls euch modernes, normales Englisch nix ausmacht, solltet ihr euch Seamus Heaneys fantastische Übersetzung besorgen. Die macht nämlich ganz ungemein viel Spaß.
Billiger gehts online: Beowulf in Hypertext ist eine ziemlich praktische Seite mit vielen Beowulf-Infos.
Eingestellt von Katrin um 01:27 Labels: Neil-Content
Jaja, ich weiß - hier im Blog gibts viel zu viel Neil Gaiman in letzter Zeit. Äh. Moment. Zu viel Neil Gaiman geht gar nicht.
Aber gut, ich gebs zu, im Moment bin ich ein klitzekleines Bisschen einseitig interessiert. Irgendwie muss ich mich ja von meinem akkuten Don-Mangel ablenken.
Außerdem hab ich bis Weihnachten dieses Testangebot für den Amazon-DVD-Verleih mal genommen. Ich hab so den Verdacht, dass es mich billiger kommt, Filme auszuleihen, als sie ständig zu kaufen. Der erste Film kam heute an und natürlich hat Neil der Held seine Finger im Spiel. (Übrigens ist das Teil auch schon wieder gekündigt - Amango ist irgendwie billiger, weil die einen für den gleichen Preis nicht auf 3 Filme/Monat beschränken.)
Mirrormask (Achtung! Vor Anklicken Lautsprecher runterdrehen!) ist ein ganz besonders psychedelisches Fantasymärchen von Neil Gaiman und dem Künstler Dave McKean, der hier Regie führt.
Gleich vorneweg: Die Story, die sich die beiden ausgedacht haben, ist weder besonders neu, noch ist sie supertiefschürfend und noch dazu ist sie von allen möglichen anderen Geschichten beeinflusst - aber das muss ja nicht unbedingt etwas Schlechtes sein. Jedenfalls nicht, wenn das Ergebnis so toll ist wie hier.
Helenas Eltern haben einen Wanderzirkus, in dem Helena jongliert. Besser gesagt, jonglieren muss, denn eigentlich ödet sie das Zirkusleben ganz ungemein an. Sie würde lieber ein ganz normales, langweiliges Leben führen. Deshalb gibts immer wieder Zoff mit ihren Eltern. Eines Abends aber fällt ihre Mutter während der Vorstellung um und kommt ins Krankenhaus. Während die Mutter operiert wird, träumt sich Helena in die fantastische Welt, die sie selbst in unzähligen Zeichnungen geschaffen hat ...
Klingt noch nicht so aufregend? Pft, ihr habt ja noch gar nichts gesehen.
Ich hatte ja gerade Dave McKean erwähnt. Der ist natürlich nicht einfach nur Regisseur, sondern vor allem für das Design zuständig. Was das heißt? Ich hab mal versucht, die unglaublich großartige Optik des Films auf ein paar Screenshots einzufangen und glaubt mir, im Film ist das alles noch viel grandioser und fantastischer. Vor allem, weil die Schauspieler und ihre Charaktere allesamt wirklich ungemein sympathisch sind, Neil Gaimans Humor wie immer sitzt und Fantasywelten, in denen es aussieht wie hier um die Ecke, einfach langweilig sind.
Außerdem: Fliegende Bücher, bücherfressende und leicht verwirrbare Sphinxen, Taubengorillas namens Malcolm, ein beleidigter Turm, riesige, singende Spieluhrenfiguren und eine Hauptdarstellerin, die mich irgendwie total an Helena Bonham Carter erinnert (und das nicht nur wegen ihres Namens im Film ...). Also los! Ihr müsst das sehen!
Nachtrag: Übrigens. *lechz*
Mirrormask, Neil Gaiman, Dave McKean
Eingestellt von Katrin um 22:57 Labels: Andere Reviews, Neil-Content
Ich find das böse. Richtig fies. Und gemein. Und UNFAIR! Wieso steht da nicht 07. Dezember 2006???? Ich halt das nicht aus bis dahin!!!! Das ist noch soooooo unendlich lange!
Na gut, muss ich halt das Buch noch 27 Millionen mal lesen oder so ...
Übrigens: Den Anfang kann man sich von Neil Gaiman auch vorlesen lassen - als Hörprobe zum Hörbuch. Nicht entgehen lassen!
Eingestellt von Katrin um 10:08 Labels: Gehibbel, Lesestoff, Neil-Content
Okay, das muss jetzt kurz sein, obwohl ich wie immer eigentlich was anderes zu tun habe.
Aber jeder, der sich nur ein winziges Fitzelchen für Geschichten, die etwas mit Fantasy zu tun haben, interessiert, Sherlock Holmes toll findet oder einfach mal wieder etwas geniales lesen möchte, kauft sich jetzt sofort Fragile Things: Short Fictions and Wonders von Neil Gaiman. Und mit jetzt meine ich JETZT! Ich bin verliebt ...
Eingestellt von Katrin um 16:40 Labels: Lesestoff, Neil-Content