Donnerstag, Mai 17, 2007

Videowetter

Kleine Vorbemerkung: Blogger frisst neuerdings Wörter und die Ausklappfunktion zickt wie immer rum. Also nicht wundern, wenn ich hier noch ein bisschen rumfummle - man sieht das erst im fertigen Post. *grummel*

Ähm ja, mich gibts noch. Und
das letzte Posting ist ja auch noch nicht ganz so lange her - auch wenn es nicht aus dem Blog hier ist.
Schlechtes oder zumindest nicht ganz so fantastisches Wetter gepaart mit der Notwendigkeit im Bett zu bleiben hat ja einen Vorteil: ich war endlich mal wieder motiviert, mich an meinem DVD-Stapel zu vergreifen. Leider ist der nicht wirklich kleiner geworden, denn ich habe vor kurzem die Sammlung um ein paar Schmuckstücke erweitern können. Aber immerhin habe ich es letzte Woche endlich mal wieder geschafft ganze Reihe von mehr oder weniger düsteren und mehr oder weniger großartigen Filmen anzusehen. Indien hab ich da allerdings ein bisserl sehr vernachlässigt - aber demnächst ist Guru dran und der ein oder andere Shammi sieht auch schon sehr verlockend aus.

Aber zunächst werde ich mich mal an ein paar Reviews machen - ihr wolltet doch bestimmt schon immer wissen, was ein Film über einen kalifornischen Schönheitswettbewerb und ein düsterer, dystopischer Film über Babys gemeinsam haben ...



Little Miss Sunshine ist ein wirklich komisches, fieses und richtig charmantes Roadmovie über eine ziemlich kaputte Familie, die mit ihrem großartigen und leider ziemlich kaputten VW-Bus von New Mexico nach Kalifornien düst, weil Töchterchen Olive bei einem Kinderschönheitswettbewerb antreten will. Probleme gibts genug: Papa Richard will gerne erfolgreicher Motivationsguru werden und setzt dafür die Familienersparnisse aufs Spiel, was Mama langsam aber sicher in den Wahnsinn treibt, das Brüderchen hat ein Schweigegelübde abgelegt, steht auf Nietzsche und will Kampfpilot werden, der Opa ist aus dem Altersheim geflogen, weil er kokst, der Onkel hat gerade einen Selbstmordversuch hinter sich, und Olive selbst ist alles andere als eine Schönheitswettbewerbsbarbie. Es ist also für eine unterhaltsame Fahrt gesorgt - und die kleineren und größeren Katastrophen auf dem Weg tragen nicht unbedingt zur Stimmung bei. Little Miss Sunshine ist trotz aller tragischen Momente ein richtiger Gute-Laune-Film mit unglaublich sympathischen verkorksten Figuren und tollen Schauspielern - allen voran Abigail Breslin als Olive.


Ganz anders und noch viel großartiger ist Children of Men, der vielleicht beste Film, den ich dieses Jahr bisher gesehen habe. Und nein, nicht weil Clive Own die Hauptrolle in dieser wirklich düsteren Dystopie spielt und total lecker ist. Nein, auch sonst hat der Film einiges zu bieten. Im Jahr 2027 hat die Welt ein Problem. Gut, eigentlich viele richtig üble Probleme. Aber sie hat ein Hauptproblem: Das letzte Kind wurde vor 18 Jahren geboren. Überall scheinen Krieg, Chaos, Mord und Totschlag zu herrschen. England, das sich wohl als letzten Posten der Zivilisation sieht, scheint ein faschistischer Staat geworden zu sein, in dem ebenfalls Gewalt und Willkür an der Tagesordnung stehen. Clive Owen spielt einen ziemlich kaputten Typen namens Theo, der früher Aktivist war, jetzt aber in seinem Regierungsjob relativ deprimiert vor sich dümpelt. Eines Tages holt ihn aber seine Vergangenheit wieder ein - in Form von seiner Ex Julian, die eine Wiederstandsgruppe anführt und ihn bittet, ihr einen Gefallen zu tun. Er soll für ein Mädchen Papiere besorgen, damit diese aus dem Land fliehen kann. Kee ist nämlich schwanger ...
Ich mag Dystopien, klingt komisch, ist aber so. Immerhin gibt es da nicht nur ein paar richtig schicke Romane, sondern auch eine Menge toller Filme. Children of Men reiht sich da nahtlos ein, was natürlich den großartigen Schauspielern zu verdanken ist, aber vor allem an Alfonso Cuaróns fantastischer Regie. Sobald die Handlung mal richtig in Schwung kommt, habe ich jede Sekunde mitgebibbert und mitgefiebert. Erstens, weil die Atmosphäre des Films unglaublich dicht und
glaubwürdig ist - London und später die (heute relativ idyllische) Küstenstadt Bexhill wirken als hoffnungslose, beinahe schon apokalyptische Orte unglaublich real.
Und zweitens weil der ganze Film einfach grandios in Szene gesetzt ist. Ich will nicht zu viel verraten, aber die Actionszenen stellen vieles bisher dagewesene in den Schatten, die Kamera gibt einem ständig das Gefühl mit dabei zu sein und das Finale verursacht im wahrsten Sinne des Wortes Gänsehaut.
Außerdem ist Children of Men mal endlich wieder ein Film, bei dem ich mir wie ein intelligenter, erwachsener Mensch vorgekommen bin und nicht wie ein halbdebiler Fernsehzombie, dem man alles dreimal erklären muss. Die Hintergründe der Geschehnisse, die Ideologie, die hinter der Politik in England steckt werden bewusst ausgespart - und müssen eigentlich auch gar nicht erklärt werden, weil der Film auch so wunderbar funktioniert und man als Zuschauer genügend Informationen bekommt um sich selbst ein Bild zu machen. Und es gibts nichts schlimmeres, als Filme, in denen 90% der Zeit damit verbracht werden, dass der Zuschauer einen Infodump nach dem anderen ertragen muss ... Gut, interessieren würde es mich schon, wie diese Gesellschaft entstehen kann, die trotz globaler Unfruchtbarkeit für Euthanasie Werbung macht und auf irrsinnig brutale Weise auf Immigranten Jagd macht. Aber dafür gibts dann ja die Romanvorlage von PD James. Ist bestellt, mehr demnächst.


Noch ein Film, der sparsam mit Hintergrundinfos umgeht, ist Sophia Coppolas Marie Antoinette mit Kirsten Dunst in der Hauptrolle. Zur Handlung muss man jetzt eigentlich ja nicht so besonders viel sagen: Der Film erzählt das Leben der österreichischen Prinzessin, die 1769/70 mit 14 Jahrennach Frankreich verscherbelt mit dem nur ein Jahr älteren französischen Thronfolger verheiratet wird, um die Beziehungen zwischen den beiden Ländern zu stärken. Der Film endet mit dem Ausbruch der Französischen Revolution 1789.
Ich hatte ja eigentlich nicht mehr allzu große Erwartungen an den Film, da man immer von richtig miesen Kritiken hört - aber ich wurde überrascht. Marie Antoinette mag vielleicht nicht der beste Film aller Zeiten sein, aber er ist eigentlich relativ gut. Es könnte sein, dass sich Historiker und Franzosen und vor allem vermutlich französische Historiker vielleicht erstmal ein Fläschchen Baldrian besorgen sollten, aber Marie Antoinette ist bei weitem nicht so geschichtsfälscherisch wie andere Kostümfilme. Was auch daran liegt, dass ziemlich schnell ziemlich klar gemacht wird, dass hier eigentlich gar kein historisch akkurates Bild der Zeit entstehen soll. Dafür sorgt allein schon der fantastische Soundtrack, auf dem unter anderem New Order, The Cure und Bow Wow Wow zu hören sind - alles Musik, die bei mir schon viel zu lange nicht mehr lief und jetzt wieder aus meinen Box schallt. Außerdem sind hier keine gesestelzten pseudo-historischen Dialoge zu hören, sondern moderne amerikanische Umgangssprache (meistens jedenfalls). Und wie gesagt - die historischen Hintergründe werden allerhöchstens angedeutet. Das alles lässt die Illusion entstehen, dass man sich wirklich in der Welt von Versailles befindet - wo keine verstaubte Uraltmusik gehört wird, wo die Leute nicht so reden wie ein paar hundert Jahre früher und wo man ganz gut auskommen kann ohne Hintergrundinformationen über die weltpolitische Lage. Grundsätzlich schon mal eine Idee, die ich ziemlich schick finde.
Der Film hat dennoch die ein oder andere Schwäche: erstens verstehe ich immer noch nicht, warum an einigen Stellen plötzlich irgendwelche Bediensteten und später Marie Antoinettes Tochter Französisch reden? WTF? Reden die da nicht alle die gleiche Sprache? Das ist ungefähr auf dem Niveau von Gerard Depardieus französischem Akzent in diesem Musketierfilm ... Zweitens hängt der Film im Mittelteil etwas durch - irgendwie wäre ein bisschen mehr Handlung und ein bisschen weniger Mode-Schuh-Party-Exzess ganz nett. Und drittens sind die Informationen vielleicht ein bisschen arg dünn gesäht. Ich kann mir ziemlich gut vorstellen, dass es im Publikum so einige Leute gibt, deren Kentniss über europäische Geschichte im 18. Jahrhundert ein bisserl dünner ist als hier vorausgesetzt wird. So fehlen zum Beispiel anfangs die Anhaltspunkte dafür, wie viel Zeit tatsächlich vergeht, wie alt die beiden sind, als sie die Herrschaft übernehmen etc.
Und zu guter Letzt: Marie Antoinette ist mir fast zu positiv, zu sympathisch, zu unschuldig gezeichnet - aber vielleicht habe ich auch nur zu viel Stefan Zweig gelesen.
Trotzdem ist Marie Antoinette wirklich unterhaltend - und übrigens sehr pink! Auch wenn man die Story doof findet: die bonbonbunte, hyperbombastische Ausstattung, die fantastischen Kostümer und die schicken Schuhe (obwohl ich dieses Vorurteil alle Frauen hätten einen Schuhfetisch ja ein bisserl blöd finde) allein sind es wert! Außerdem sind die Schauspieler richtig gut (und Jason Schwartzman relativ knuffig, wenn auch eher auf mithunmäßige Weise ...) und die Musik rockt gewaltig.


Nach so viel bunt brauchts wieder was etwas düstereres - Zeit für einen film noir. Aber nicht irgendeinen, sondern einen ganz aktuellen. In Brick tritt Einzelgänger Brendan (Joseph Gordon-Levitt) in die Fußstapfen berühmter hardboiled private eyes wie Sam Spade, Philip Marlowe usw. Seine Ex-Freundin Emily bittet um seine Hilfe und verschwindet dann. Brendan macht sich auf die Suche und muss sich mit den zwielichtigen Gestalten an seiner Highschool einlassen um sie wiederzufinden. Ja, richtig gehört: an seiner Highschool. Brick verlegt nämlich den Plot eines typischen Detektivfilms der 40er an die Highschool. Was erstmal wie eine Idee für eine Parodie klingt, ist tatsächlich ein ziemlich düsterer Film, in dem es ziemlich hart zur Sache geht. Zwar gibt es ein, zwei lustige Momente, die aus der Mischung der beiden Genres entstehen (jap, auch hartgesottene Drogendealer trinken Milch ...) aber ansonsten ist die Story nicht besonders nett zu den Figuren, die Charaktere sind alle relativ wenig sympathisch und das Blut fließt reichlich. Ein wirklich sehenswerter Film, dessen Story zwar nichts Weltbewegendes ist, dessen Umsetzung aber ziemlich beeindrucken kann. Besonders, wenn man ein paar der Filme, die als Inspiration dienten gesehen hat. Ich konnte zumindest ein paar recht deutliche Anspielungen an The Maltese Falcon entdecken. Noch ein kurzer Kommentar zur DVD: Brick ist in Deutschland beim relativ neuen Label Autobahn erschienen, das wohl zu Senator gehört, und wurde in einer richtig schicken Steelbox als Doppel-DVD veröffentlicht. In der gleichen Reihe gibt es noch Hard Candy und Shortbus zu kaufen. Zu den Filmen gibts hier demnächst mehr und die DVDs machen sich verdammt gut im Regal.


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Freitag, Mai 04, 2007

A Guide to Shashi - Intermission

A Guide to Shashi
Intermission

While in Vienna Beth and Babasko, who can be extremely persuasive, asked me to translate one of our features into English - and I just can't say no, especially to lovely people like that. (Although I can now type नहीं - which is cooler than simply saying 'no', don't you think?)

So, let's take a break from Shashi's films for a little while and concentrate on his fabulous shashitastic fashion!
Mission BAS proudly presents:




Edit: A Guide to A Guide to Shashi at the new blog.
Technorati

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Donnerstag, April 26, 2007

Autsch!

Jetzt werfen die mir schon von allen Seiten Stöckchen an den Schädel. Als wär mein Hirn nicht eh schon gebeutelt genug. Ich will Mitleid!

Aber gut, damit das Elend ein Ende hat:

Was war Deine erste “echte” PC-Hardware?
Da müsste ich meinen Dad fragen, was da drin war - ich schätze ein 386er Desktop? Jedenfalls so ein Kasten, dessen Geschwindigkeit mich heute schnurstracks in den Wahnsinn treiben würde ...

Deine erste Anwendung, welche Du benutzt hast?
Vermutlich die Spiele, die Windows 3.irgendwas hatte - also Solitär. Und Textverarbeitungszeug, weil ich ja schließlich ernsthaft damit gearbeitet habe oder so. Und in der Schule haben wir in Basic rumprogrammiert. Okay, wir hätten in Basic rumprogrammiert, wenn wir getan hätten, was der gute Mann da vorne am Pult gesagt hat. Siehe nächster Punkt.


Dein erstes Spiel?
Vermutlich irgendein Videospiel an einem der Automaten, die wir damals noch in der Gaststube stehen hatten. Tetris?
Außerdem lustiges Bananenwerfen von Hochhäusern (verdammt, wie hieß das damals???) und ne Minimalversion von Snake. (War jedenfalls viel spaßiger als diese hässliche 3D-Version, die auf meinem Handy rumdümpelt.) Der gute Mann am Pult fand das doof und hat geheult.

Hattest Du von Anfang an Spaß an der Materie?
An einer Kiste, aus der lustige Geräusche kommen und vor der man Stunden sinnlos vergeuden kann? Jap.

Seit wann bist Du online, und mit welchem Anbieter?
Seit der Uni - also schon viel zu lange. Und da auch erstmal über deren Netzwerk. Zuhause dann mit der Telekom, in München u.a. mit Strato. Zwischendurch war mal ein unfreiwilliger und viel zu langer AOHell-Ausflug angesagt, an den ich lieber nicht zurückdenken will.

Hmm. Wer kriegt das Ding jetzt an den Schädel? Wer hat denn noch nicht? Maria?!

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वाह! वाह!

Bitte alles sofort mal schnell zu Beth rüberklicken!

(Und wer errät, was da in der Überschrift steht, kriegt 100 Gummipunkte.)

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Dienstag, April 24, 2007

A Guide to Shashi - Part 4

A Guide to Shashi


Part 4 - Sharshilicious

This part features Sharmilee (1971) as well as two of the 13 (according to IMDb) films in which Shashi acts alongside Sharmila Tagore: Aamne Samne (1967) and Aa Gale Lag Jaa (1973). Let's start with Aamne Samne, a love story and thriller starring Shashi and Sharmila Tagore. The film starts on a sinister note: Deepak was accused of having murdered his wife but has been acqitted because there was no evidence. He changes his name and moves to a new apartment. His neighbour is Sapna, who is not only beautiful but also rich. And engaged to Prem (Prem Chopra). Of course that's not a problem and soon they get married in secret.
Not long after somebody tries to murder Sapna ... After the initial romantic bit, Aamne Samne quickly turns into a thriller. Shashi's character is delightfully shady and you really aren't sure if he's a bad guy or not. Shashi's performance is fantastic as is Sharmila's and the two actors are definitely the best thing about the film. Director Suraj Prakash manages to create some real suspense but there are also lots of scenes, especially too much unneccessary comedy, that disturb the pace of the film and the climax is a wee bit too over the top. However, it's definitely worth watching and of course, the music is great. (Lots of psychedelic 60s head shaking! Yay!)

Next: Sharmilee (or Sharmeelee) , in which we get to watch Adorable!Shashi (in a uniform!) and equally cute Rakhee (in a double role!). Kanchan and Kamini are twins but totally different in character. While Kanchan is pathetically shy, friends with all sorts of small, furry animals and unfortunately also sort of boring, Kamini is the exact opposite: she's the epitome of the westernized girl, lots of fun and very likely to get in trouble.

Which she does right away, while on a trip to Kashmir. Luckily, the soldiers whose kitchen she tries to raid are nice blokes and don't try to shoot her on sight and so she gets to meet our dashing hero, Ajit. Who writes poetry. *sigh* Of course soldierboy is completely fascinated by Kamini - but doesn't manage to get her adress or anything. India is a small country after all ... Visiting his foster father Ajit is asked to consider marrying the neighbours' daughter - Kanchan, who he of course mistakes for Kamini. And trust me - he's not happy when he finds out the truth ...
Sharmilee is quite enjoyable to watch (and not just because Shashi is extra good-looking), the songs are nice, the fashion is fantastic and the actors are a real pleasure, especially as the chemistry between Shashi and Rakhee is wonderful. However, the characterizations, the morals and the overall message might be a bit difficult to digest from a point of view that is as far removed from the context of the film as mine is for example. There are great posts by Beth and Carla on that question and also a really interesting article over at Bollywood501 - go read them now! (Okay, you can wait until after you finish this post ...)
And finally: Aa Gale Lag Jaa (1973) is definitely even more fun: Shashi! Sharmila! Rollerskates! Manmohan Desai! RD Burman!
Shashi plays Prem, a rollerskating teacher who isn't the luckiest of people. He has just lost his job and is pretty broke when he meets Preeti, who is studying medicine. Of course she thinks he's an idiot, he falls in love with her etc. When Prem has to save Preeti's life by warming her up one night, she gets pregnant (for an in-depth-discussion of that crucial scene read Beth's post at Desicritics).
Everything could be perfect if it wasn't for Preeti's dad, who doesn't want her to marry just any poor guy. His chosen son-in-law is the good-looking doctor Amar (Shatrugan Sinha) and so he does everything in his power to tear our happy couple apart. And he's successful. For the time being. The music is great fun, there's rollerskating galore, the lead actors are great in their roles (I especially liked Shatrugan Sinha's character) and this is one of the few films which have a child actor (Master Tito) I not only manage to tolerate but actually really like. Manmohan Desai manages to combine the plot of a romantic comedy with some great lost-and-found masala fun into a highly entertaining package. If you're prone to sentimental tears - make sure you have a few boxes of Kleenex ready!

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Spanische Argentinische Schnuffel in Spanien!

Ab und an muss sich frau ja mal von den vielen indischen Schnuffeln ablenken, die noch ungesehen im Regal liegen. Deshalb durfte es letzte Woche mal ein spanischer Film sein, dessen Schnuffelquote trotzdem recht hoch ist. Semen - una historia de amor ist mir als Trailer bei Jaman aufgefallen. Und da leider nicht für uns arme benachteiligte Europäer anschaubar. Aber ihr kennt mich ja - wenn ich etwas haben will, hält mich nix zurück und deshalb musste halt die DVD her. Aus den USA. Weil ich kein Spanisch kann* und es den sonst nirgends gab. Letzte Woche ist dann auch die DVD mit den vielen bunten Kondomen oben drauf angekommen (und das obwohl kein einziges Kondom im Film vorkommt!) und hat sich als wirksames Kopfschmerzmittel beweisen können.**

Serafín (Ernesto Alterio) ist nicht nur ziemlich schnuffig, sondern auch noch hochgra
dig neurotisch und irgendwie leicht psycho. Kein Wunder - er ist an Francos Todestag geboren, beinahe auf den Kopf gefallen, seine Mum ist mit seinem Kinderarzt durchgebrannt und sein Vater (Héctor Alterio) ist ein agoraphobischer, pessimistischer ehemaliger Wetterfrosch mit Locken. Deshalb ist Serafín ganz glücklich in seinem Job als künstlicher Befruchter. Und immerhin kennt er sich mit der theoretischen Seite des Geschlechtsverkehrs ziemlich gut aus. Auch wenn er das mit dem Vorspiel vielleicht noch ein wenig trainieren sollte.
Eines Tages rempelt er auf der Straße eine Schnuffine (Leticia Dolera) an, mit deren Ova er es auch bald zu tun kriegt. Und weil er Ariadna so unglaublich süß findet, gibt er sich natürlich besondere Mühe mit der Befruchtung. Blöd nur, dass natürlich alles schief geht - und so findet sich Serafín in der unglücklichen Situation, selbst Hand anlegen zu müssen.***

Semen ist eine ziemlich witzige romantische Komödie, die stellenweise herrlich absurd und abgedreht und dann wieder wunderbar vorhersehbar ist. Der Film lebt vor allem von der fantastischen Chemie zwischen Ernesto und Héctor Alterio, die beide zum Umknuddeln sind
. Leider bleibt Leticia Dolera in ihrer Doppelrolle ein bisserl blass, und kommt ein bisschen arg kurz. Allerdings ist sie wirklich extrasüß.
Der Humor schwankt zwischen ganz großartig und ein bisserl doof aber trotzdem lustig. Die Romantik steht definitv nicht im Vordergrund - aber dafür darf man zwei total verplanten Typen zuschauen, was einen locker noch länger als die mickrigen 89 Minuten, die der Film dauert, unterhalten würde. Ein Film für alle, die auch mal in anderen Sprachen quieken wollen oder mal schnell ne Dosis gute Laune vertragen könnten! Für Bollywoodfans gibts außerdem noch den Beweis, dass nicht nur die Inder ständig singen - auch hier gibts eine relativ schick gemachte Songszene, die übrigens ziemlich eindeutig von Notting Hill inspiriert ist.

* Jedenfalls nicht genug, um nicht aus Versehen auf den "Schickt mir ab sofort täglich total virenverseuchten Pornospam und räumt außerdem meine Kreditkarte leer"-Link zu klicken.

** Mein Computer zickt übrigens gerade wieder - deshalb nur zwei Screenshots. Sorry!

*** Sorry, ist ein billiger Scherz, ich weiß.

Und kann mir mal einer erklären, warum Blogger immer irgendwelchen Code einfügt, den ich gar nicht haben will, sobald ich Bilder in einem Post habe, weshalb dann immer nix so funzt, wie ich will? Grmpf.


Technorati,

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Montag, April 23, 2007

Lebenszeichen. Mal wieder.

Nein, ich bin nicht plötzlich auf den Mund, äh meine Fingerchen, gefallen - obwohl die nach der Gartenarbeit ziemlich zerstochen und zerkratzt sind (Merke: Handschuhe sind dein Freund!) Ich bin nur grad im Stress. Sogar obwohl ich heute eigentlich den GANZEN TAG VERDAMMT NOCHMAL HÄTTE FREI HABEN SOLLEN! Grmpf. Vielleicht schaff ich ja morgen mal ein bisschen was von meiner unglaublich langen To-do-Liste ...

Vielleicht liegt meine Postingabstinenz aber auch an meinem wahren Ich:



Hmmmm ...

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Donnerstag, April 12, 2007

All quieked out

Schnuffel gesehen. Gequiekt. Gesabbert. Mehr gequiekt. Mehr gesabbert. Über 1000 Screenshots gemacht. Review gebastelt. Bett. Jetzt.

Link.




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Dienstag, April 10, 2007

Der große Schnuffeltest!

Da mein Päckchen ja auch Something Something, das Tamilremake von NVNV mit dem nicht ganz unschnuffigen (und muskulösen!) Jayam Ravi statt SuperSchnuffelSiddu enthielt, muss ich ja glatt einen Schnuffeligkeitsvergleich machen.



Grundsätzlich ist es ja der gleiche Film, abgesehen von leichten Abwandlungen, anderen Klamotten und anderen Schauspielern. Soweit ich das erkennen kann, sind einige Szenen wirklich eins zu eins übernommen und es würde mich wundern, wenn teilweise nicht einfach Filmmaterial aus dem Original genommen wurde. Den Hauptunterschied macht also wirklich die Besetzung von Santosh aus - also aufgemerkt!

This is SPARTA!


Der ultimative Schnuffelvergleich

Vogelgrippetributkostüm:
Jayam hat die upgedatete Aufblasversion bekommen - Siddus Kostüm hat da mehr Klasse und es steht ihm auch um einiges besser, allerdings ist er nicht ganz so zärtlich zu seinem *streichel*. Dafür muss er kein doofes rotes Hemd tragen. Der Punkt geht an Siddu.
Siddu 1 - Jayam 0

Motormouth:
Jayam ist an entscheidender XYZ-Stelle eher der Langsamartikulierer im Vergleich zu Siddu, macht das anderswo aber wieder wett - aber auch dieser Punkt geht ziemlich eindeutig an Siddu.
Siddu 2 - Jayam 0

Handtuchboogie:

Beide geben hier ihr bestes - Siddu ist einen Tick hüpfiger, aber trotzdem gibts hier Punkte für beide.
Siddu 3 - Jayam 1

Hüpfknuddler:
Definitiv Siddu - viel hüpfiger, viel knuddeliger, vieeeel schnuffiger.
Siddu 4 - Jayam 1
Hundeständchen:
Hier gibts Gleichstand - Jayam kann seinen Schnuffelrückstand durch enthusiastisches Kopfwackeln wieder verringern.
Siddu 5 - Jayam 2

Machosantosh:
Jayam darf schon viel früher prügeln als Siddu, weil der pöse Erpressertypi hier wirklich ein Oberfieso ist, und schlägt sich echt nicht schlecht. Den Punkt gibts für den kreativen Einsatz von Billiard-Equipment. Außerdem wurde nicht an specialigen Special-Effects gespart - a bisserl übertrieben vielleicht (nur vielleicht ... *tüdeldü*) aber spaßig.
Siddu 5 - Jayam 4



Pferdchendeko:
Siddu war da tausendmal kreativer und verglitzerter - Punkt an Schnuffel!
Siddu 6 - Jayam 4
Aaaaber - Jayam knutscht das Pferdchen schon sehr innig - Extraschnuffelpunkt!
Siddu 6 - Jayam 5


Tanzende Stalltiere:
Siddu hat Kühe und die bessere Mukke, Jayam überdimensionierte tanzende Hühner, einen neuen Song und ein Blümchenhemd ... Trotzdem eindeutig: Punkt an Siddu!
Siddu 7 - Jayam 5


Nass und Blutig-Wertung:
Beide machen sich nass echt schick - aber Siddu ist und bleibt einfach sabberiger. Vor allem unter der Dusche hat er die Nase weit vorn.
Siddu 8 - Jayam 5

Siffig-Wertung:
Hier gewinnt Siddu. Keiner sieht mit Kuhmist im Gesicht so sexy aus wie unser Oberschnuffel.
Siddu 9 - Jayam 5


Kiss me Baby!
Eigentlich unfair, weil im Original die Knutscherei nicht mal annähernd so ausgiebig gezeigt wurde - aber hier bekommen wieder beide Jungs die Punkte, Jayam wegen des Zooms und Siddu, weil ich schon lange nicht mehr so geseufzt hatte, bevor ich die Szene in NVNV gesehen habe. *seufz*
Siddu 10 - Jayam 6


Dirty Dancing:
Eindeutig Siddu. Sorry Jayam, aber Siddu hat einfach mehr Rhythmus. Siddu 11 - Jayam 6

Der Sieger ist eindeutig Siddu - aber Jayam würde ich auch nicht von der Bettkante stoßen ist definitv kein allzu schlechter Ersatz und definitv ein Kaufgrund für zukünftige Bestellungen.


Technorati,

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Schnuffel Overload

Ich liebe anytamil! Und den netten Zoll! Gerade kam mein extraüberschnuffiges Superschnuffelpaket an - mit zweimal Trishaschnuffine und einmal Sidduschnuffi! Yahooooo!!! Hat jemand ein wirksames Mittel gegen chronisches Quietschen?



Technorati,

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