Shahid-Schnuffelpuffelschatzi hatte Geburtstag und ich habs verpennt. Sorry!
Aber dafür gibts halt heute eine ganze Menge Shahid-Clips! (Und wenn ein bisserl Kareena zuuuufälligerweise reinrutscht, nimmt mir das hoffentlich keiner übel ...)
Kung Fu - Mania! Eine Adalat-Review folgt demnächst auf Mission BAS - aber als kleinen Vorgeschmack gibts schon mal ein kleines Kung Fu-Trainingsvideo mit Amitabh und Neetu!
Wenn man darauf wartet, bis youtube sich mal bereit erklärt einen Clip fertig zu bearbeiten (siehe folgendes Posting ;) ), hat man immer ausreichend Zeit, mal wieder ausführlich in schicken Websites zu stöbern. Auch in solchen, die man sträflicherweise ganz furchtbar vernachlässigt hat.
Deswegen habe ich auch gerade eben erst einen ganz fantastischen Artikel bei Teleport City gefunden, der schon seit ein paar Wochen online ist. Er ist nicht ganz kurz - aber fasst perfekt zusammen, wie ich über Asoka denke. Und über Bollywood. Und den Stellenwert indischer Geschichte im Geschichtsunterricht.
My point is this: you (and I) may not have learned a particular something (or many somethings, for that matter) back when were in high school. But that's not really an excuse. A little spark from something as disreputable as pop culture can end up with you actually learning a lot about a country and a culture. My journey to Bollywood was a procession of tiny crumbs scattered here and there in a vast forest, but every time I stumbled across a new one, it made learning more all the more enticing. I'm doing my best not to let this breadcrumb trail analogy end up with me being lured into Shahrukh Khan's gingerbread house (though I know many people who would be willingly lead into such a place). And this is how pop culture works at its best. It piques your interest, and from there, with any luck, you launch a greater exploration and come to a better understanding of other people. In other words -- I can learn the history of Japan, but it's Sonny Chiba and Bunta Sugawara that helps me strike up conversations with actual Japanese people. So it is too with India. I learn Amitabh and Shahrukh, and my interest in them becomes an interest in the actual history of both India and the Indian film industry. And from the jumpingoff point of analytical scholarly and historical surveys of Indian cinema, I learn the framework of discussing the films, and then can launch into the glorious backwaters of the weird and wonderful that so delights me from all the cinemas of the world.
Ich war gerade mal wieder am Bloglesen und habe zufälligerweise natürlich auch dieses Blog ganz kurz angeschaut - und bin dabei auf einen Link gestoßen, bei dem es mir erstmal die Sprache verschlagen hat. Sehr creepy. Sehr seltsam. Unglaublich faszinierend. Und wirklich schön. Und ich hab keine Ahnung was das ist und warum es existiert, aber das ist ja eigentlich auch egal:
Der Trailer zu Baabul war ja ziemlich schick - und versprach eine Herzschmerzheulorgie vom Feinsten. Vermutlich hat mich das auch dazu verleitet, mir den Film gleich zu bestellen und nicht darauf zu warten, dass er billiger wird. Gestern lag ich dann nachmittags krank im Bett undnachdem Dhoom:2 ja nicht funktioniert hat, war Baabul an der Reihe. Eigentlich eine guteAusgangslage für den Film - unter Medikamenteneinfluss bin ich eh immer gefühlsduseliger.
Aber leider Gottes hat Baabul vor allem in der zweiten Hälfte zu einem geführt: ziemlich schlechter Laune. Die erste Hälfte war teilweise ja ganz nett - nur irgendwie hat man das alles schonmal gesehen und mit den Figuren konnte ich nicht wirklich warm werden - obwohl die Schauspieler wirklich gut sind. Das ist bei einem Film, der vor allem will, dass man mit den Leuten mitleidet, ein bisserl doof. Die zweite Hälfte ist eigentlich weitaus interessanter, hat mich trotzdem aber wahnsinnig genervt.
ACHTUNG! SPOILER!
Nach dem wirklich miesen Autounfall-Special-Effect, gibt es zwar ein paar richtig gute Szenen, in denen Amitabh und Rani zeigen wie fantastisch sie sind, aber die Handlung ist dermaßen bescheuert, dass ich durchaus zu Gewalttaten gegen die DVD bereit war.
Der Film soll ja angeblich einen Apell gegen die schlechte Behandlung von Witwen darstellen, was ja scheinbar gerade ein bisschen ein Modethema ist. Dafür gibts dann auch erstmal Pluspünktchen, denn zwischendurch funktioniert das ja auch ganz gut - die Szenen, in denen es um Pushpa geht, sind zum Teil wirklich gelungen.
Aber kann mir mal einer sagen, was da bitte so toll daran ist, dass Millie fast den ganzen Film über absolut gar kein Mitspracherecht hat, was ihr Leben angeht? Und dann auch noch so unglaublich dankbar darüber ist, dass sie jetzt wieder einen Mann hat, auch wenn sie eigentlich ihrem toten Mann noch hinterhertrauert? Was ist da bitte die Botschaft? Eine Frau ohne Mann ist nix wert und kann kein normales Leben führen, also lasst uns unsere Witwen einfach mal wieder verheiraten, egal an wen, dann gehts ihnen sofort wieder fantastisch? Vielleicht sollte sich die Charaktere mal Dor anschauen ...
Das Ende ist der größte Schwachpunkt - eine Moralpredigt reicht da locker aus, um alle sofort innerhalb vom fünf Minuten auf die Gute Seite der Macht zu ziehen, egal wie traditionsverbunden und konservativ sie vorher dargestellt wurden. Sehr realistisch.
Der Film ist trotzdem kein totaler Reinfall - wie gesagt gibt es ein paar sehr gute Szenen, Amitabh und Rani sind wie meistens fantastisch, Salman (trotz unvorteilhafter Frisur - aufgeplusterte Föhntollen machen einfach alt, Süßer!) ziemlich sympathisch (und meistens mit Hemd!) und Hema Malini ist sowieso immer schick (nur leider kommt sie hier viel zu kurz!).
John Abraham mag ich ja auch echt gerne und er ist hier mal richtig nett und sympathisch, ist allerdings schauspielerisch manchmal ein bisserl überfordert. (Siehe die Szene, in der Rani ihm erzählt, dass sie Salman liebt und er erst denkt, sie meint redet von ihm selbst: Da ist dieser seltsame ironische Blick recht fehl am Platze ...)
Die Backgroundtänzerinnen, bei seinem fantastischen Auftritt in London (*hust*) sind übrigens ein Fall für die Fashionpolizei mit ihren Lamettahaaren und den Rüschenteilen um die Problemzonen. Und vom unästhetischen Pseudobungeejumpen will ich jetzt gar nicht reden.
Sonst sind die Songs ja ganz hübsch inszeniert und gefallen mir im Film etwas besser als beim bloßen Anhören vorher.
Verdammt. Meine Dhoom:2-DVD hat den Geist aufgegeben. Drecksding. Jetzt stellt sich die Frage, ob sich reklamieren lohnt oder ob ich den Film gleich ganz abschreibe. Die erste halbe Stunde war ja eher ... unbefriedigend. Albern. Blöd. Seltsam. Gut, die Jungs sind zum größten Teil lecker, Bipasha kann ganz supitoll schießen und diese Powerpointpräsentation bei der Polizei war ja ein ziemliches Meisterwerk der Technik, aber irgendwie kann ich mich gerade nicht wirklich jeden Sinn für Logik abschalten. Mist. Und dabei wollte ich den Film doch mögen ...
Erkenntnis des Tages: Akute Schlaflosigkeit lässt sich zwar nicht durch betrunkene schottische Polizisten und betrunkene indische Mädels bekämpfen, wird dadurch aber um einiges leichter erträglich. Immerhin hatte ich gestern nacht Muse zwei Dinge zu tun, die ich schon lange wollte: Zwei Clips aus Kismat hochladen und endlich mal wieder John Hannah ansabbern.
Die Clips:
Der Sabber:
Ich hatte es ja schonmal erwähnt: Ich finde die Rebus-Krimis von Ian Rankin richtig schick. Nicht nur, weil sie tatsächlich echt schick sind, sondern auch, weil der gute Inspektor schräg gegenüber meiner ehemaligen Wohnung in Edinburgh wohnt. Ein paar der Krimis wurden vor ein paar Jahren auch verfilmt - die erste dieser Verfilmungen, Black and Blue war auch der Grund, warum ich angefangen habe, die Romane zu lesen. Dabei hatte ich sie bis gestern noch nie angeschaut, sondern nur die Trailer gesehen. Die Ausstrahlung hab ich dann buchstäblich verpennt. Ist ja kein Problem - immerhin gibt es neuerdings die drei Filme auf DVD und sie liegen auch schon seit einer ganzen Weile bei mir im Regal. Gestern hatte ich dann mal richtig Lust darauf - und wurde nicht enttäuscht. Zwar hat der Vorspann einen ganz akuten Heimwehanfall ausgelöst, aber zum Glück spielt Black and Blue großteils in Aberdeen, also wars nicht ganz so schlimm. Auch wenn der Blick aus Rebus' Wohnung den ein oder anderen wehmütigen Seufzer zur Folge hatte. Und der Blick auf John Hannah war auch nicht ganz seufzerfrei - nur aus einem ganz anderen Grund. Der Mann ist nämlich yummy. Auch wenn er nicht so ganz dem Bild entspricht, das ich mir von Rebus gemacht habe. Er sieht nämlich eigentlich zu gut aus und ist definitiv zu jung. Aber er macht seine Sache ziemlich grandios. Definitv also eine wirklich sehenswerte Verfilmung.
Und darum gehts: 15 Jahre nachdem ein Frauenmörder sein Unwesen in Schottland getrieben hat, wird wieder eine Frau nach dem gleichen Muster ermordet. Die Polizei vermutet, dass es sich um einen Nachahmer handelt. John Rebus wird aber ziemlich bald vom Fall abgezogen - er steht unter Verdacht vor 15 Jahren Beweise gegen einen Mordverdächtigen gefälscht zu haben, der jetzt Selbstmord begangen hat. Als Strafe muss er sich um einen seltsamen Todesfall kümmern: Ein junger Mann ist an einen Stuhl gefesselt aus dem Fenster auf einen Zaun gestürzt. Die Spur führt nach Aberdeen, wo zufälligerweise auch das zweite Opfer des Killers ermordet wurde ... Die DVD mit allen drei Verfilmungen gibts zwar bei Amazon, aber für einen lächerlich hohen Preis, deshalb hier der Link zu play.com, wo sie etwas bezahlbarer ist. John Hannah, Rebus, Kismat